Handwerkermuseum kann immer sonntags besichtigt werden

Lilienthal-Worphausen. Die Lilienhof-Anlage in Worphausen gehört seit Jahren mit ihren historischen Gebäuden zu den Aushängeschildern der Gemeinde. Seit neustem hat das dortige Handwerkermuseum außerdem regelmäßig geöffnet, und zwar sonntags zwischen 15 und 17 Uhr. Spezielle Besichtigungen und Führungen sind auch außerhalb dieser Zeiten nach telefonischer Vereinbarung unter der Nummer 0 42 08 / 9 17 30 möglich.

 

Im Museum werden auf zwei Ebenen altes Handwerk gezeigt. Dazu gehören Hutmacher, Maler, Schneider, Schuhmacher, Seiler, Tischler, Zimmerer, eine Weber- und Klöppelstube sowie historisches Fermeldehandwerk und Büromaschinenmechanik.

Eröffnet wurde das Handwerkermuseum im Mai dieses Jahres. Entstanden ist das Museum als die "Oll’n Handwakers ut Worphusen un annere Dörper" die zum Abbruch vorgesehene Fachwerkscheune mit 360 Quadratmeter Grundfläche - ein Stallgebäude aus Magelsen/Hoya - 1993 übernommen, abgetragen und eingelagert hatte und 1998 den Grundstein für den Wiederaufbau und die Restaurierung legte und zur Museumsanlage ausbaute.

Neben dieser Einrichtung gibt es auf der Lilienhof-Anlage außerdem noch das "Handwerkerhaus" das Gebäude stammt vom Hof Meyer in aus Oberende in Sankt Jürgen und wurde von den "Oll’n Handwakers" 1984 aufgebaut. Im Bau befindet sich das so genannte "Prachttor", ein Scheunengebäude unter anderem mit einer historischen Schmiede.

Quelle: Wümme Zeitung, 19. Oktober 2006 

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