Nachrichten aus dem Jahr 2020

Rudgar Gerber gestorben

Lilienthal. Sein früherer Weggefährte Egon Hastedt hat ihn einmal das "soziale Gewissen" der CDU-Fraktion genannt. Unermüdlich setzte sich Rudgar Gerber nicht nur dort, sondern auch an zahlreichen anderen Stellen für soziale Belange und Menschen in Not ein, für Pflegebedürftige oder auch die Rechte von Behinderten. Es ist nicht übertrieben, zu sagen: Er führte ein Leben für das Gemeinwohl. Jetzt ist es zu Ende gegangen: Im Alter von 88 Jahren ist Rudgar Gerber aus Lüninghausen gestorben.

Schmiedekursus für Kinder in Worphausen

Schon von Weitem ist das Hämmern von Metall auf Metall zu hören. Im Handwerkermuseum am Worphauser Lilienhof ist es mollig warm, in der Esse lodert das Feuer. Kinder und Erwachsene arbeiten in kleinen Teams zusammen. Nur die Masken in ihren Gesichtern wirken ein wenig befremdlich.

Dieser erste Kursus für Nachwuchsschmiede ab neun Jahren wird von der Kinderakademie Lilienthal in Zusammenarbeit mit den Oll’n Handwarkers durchgeführt. Ein Elternteil pro Kind ist mit dabei, denn immerhin wird mit glühendem Metall hantiert.

Vandalismus in Lilienthal und Grasberg
Verwüstungen am Wochenende

Lilienthal/Grasberg. Erneut hat es am vergangenen Wochenende in Lilienthal und in Grasberg mehrere Sachbeschädigungen gegeben. In beiden Gemeinden wurden am Sonnabendabend die Außenspiegel diverser Autos abgetreten, außerdem wurden die Scheiben an mehreren Personen- und Lastwagen eingeschlagen und Lackschäden sowie Beulen hinterlassen. Betroffen waren unter anderem Fahrzeuge im Bereich Worphauser Landstraße, Ecke Moorender Straße und an der Karl-Lilienthal-Straße in Grasberg. In Moorende ging zudem die Verglasung eines Haltestellenhäuschens zu Bruch.

Bereits am Sonnabendmorgen entdeckten Zeugen, dass bislang unbekannte Täter den Vorgarten des Gasthofs Schnau an der Worphauser Landstraße verwüstet hatten. Die Pflanzen wurden teilweise aus dem Beet herausgerissen und auf der Straße verteilt. Zwei Verdächtige wurden zwischen 4 und 5 Uhr morgens beobachtet, konnten aber bislang nicht ermittelt werden. In der Nacht zuvor war dort bereits eine Sitzbank beschädigt worden.

Die Polizei bittet in allen Fällen darum, verdächtige Personen und Beobachtungen den örtlichen Dienststellen zu melden. Gastwirt Jürgen Schnau hat zudem 200 Euro Belohnung und ein Essen für zehn Personen inklusive Lieferung für denjenigen versprochen, dessen Hinweis für Ergreifung der Beet-Verwüster führt. Zwei Spender haben die Summe umgehend auf 400 Euro erhöht.

Quelle: Wümme-Zeitung, 19.10.2020

Rund 8000 Euro Schaden

Grasberg. Die Polizei registrierte zwischen Sonnabend und Sonntag, wie berichtet, zahlreiche Sachbeschädigungen in Grasberg und Lilienthal. Am Montag haben die Beamten die Bilanz des Wochenendes noch mal präzisiert. Demnach wurden mindestens 13 Fahrzeuge in Grasberg beschädigt. Im Heckenweg, in der Arp-Schnitger-Straße, im Deepen Wisch und in der Gartenstraße wurden die Seiten- oder Frontscheiben von vier Autos zerstört. In der Karl-Lilienthal-Straße hinterließen die Täter außerdem Beschädigungen an der Heckklappe eines grauen SUV und in der Schnakenbergstraße wurde eine Delle in ein Fahrzeug getreten. An einigen der Tatorte sowie in der Straße Am Ützenbarg, im Schulweg und in der Schnakenbergstraße wurden außerdem die Außenspiegel von sieben Wagen beschädigt. Hinzu kommen Beschädigungen an der Scheibe eines Geschäfts in der Speckmannstraße, an Lampen und einem Holzhaus der Schule am Gefkensweg sowie Verwüstungen in Worphausen am Gasthof Schnau.

Insgesamt entstanden nach ersten Erkenntnissen Schäden von mindestens 8000 Euro. Die Polizei hat Strafverfahren eingeleitet und die Ermittlungen zu den einzelnen Taten aufgenommen. Im Rahmen der Ermittlungen wird auch ein möglicher Zusammenhang der Taten überprüft. Die Polizei bittet Zeugen, unter der Rufnummer 04208/ 91 98 80 Hinweise zu geben. Außerdem werden mögliche weitere Geschädigte ebenfalls gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Quelle: Wümme-Zeitung, 20.10.2020

Lilienthal.Im Sommer 2019 hat das Amt für regionale Landesentwicklung (ARL) den Dorfentwicklungsplan für Worphausen, Sankt Jürgen, Heidberg und Seebergen genehmigt. Seither geht es an die Umsetzung der Ideen, die die Menschen in der „4-Dörfer-Region zwischen Hamme und Wümme“ zusammengetragen und in ihrem Leitfaden festgehalten haben. Fördergelder stehen in Aussicht, von denen auch Privatleute bei Um- und Neubauten ihrer Häuser in den Ortschaften profitieren können. Zum Stichtag 15. September sind laut der ARL-Geschäftsstelle Bremerhaven 22 Förderanträge gestellt worden, 14 Projekte davon haben Privatleute und Vereine auf den Weg gebracht, die übrigen größeren Vorhaben plant die Gemeinde.

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