Lilienthal. Nach 36 Jahren im Amt ist Klaus Grotheer als Kassenwart des TSV Worphausen verabschiedet worden. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins wurde er für seine Arbeit vom Vorsitzenden Wolfgang Pein geehrt. Der TSV blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Eine neue Beregnungsanlage ist angeschafft worden, und neuer Rollrasen wurde auf dem Fußballplatz verlegt. Derzeit erhält das Vereinsheim einen neuen Anstrich, und im Winter sind die Duschen instandgesetzt worden. Bei den Wahlen wurden Wiebke Knoop als 2. Vorsitzende und Willy Schumm als 3. Vorsitzender wiedergewählt, auch die langjährige Sportwartin Erika Simon wurde in ihrem Amt bestätigt. Neue Frauenwartin ist Maren Kück, die die langjährige Vorsitzende Jutta Hermann aus gesundheitlichen Gründen ablöst. Der TSV besteht seit 70 Jahren, für September ist eine Feier geplant, auf der sich alle Sparten in der Turnhalle präsentieren werden.

Quelle: Wümme-Zeitung, 23. Mai 2019

Lilienthal . Stellvertretend für die Mütter dieser Welt wird am Freitag, 10. Mai, am „Denkmal an die Mütter“ vor dem Dorfgemeinschaftshaus im Lilienthaler Ortsteil Worphausen an der Worphauser Landstraße 61 ein Blumenstrauß aufgestellt. Im Namen von Bürgermeister Kristian Tangermann und der Kulturabteilung lädt die Gemeinde ab 13 Uhr zu der alljährlichen Veranstaltung ein. Die Lilienthaler Bildhauerin Ingeborg Ahner-Siese hatte das Denkmal an die Mütter 1984 entworfen, 1996 als Kunststeinguss in Worphausen aufgestellt und 1998 der Gemeinde Lilienthal gestiftet. Seitdem wird – als Dank für dieses Geschenk – jedes Jahr zum Muttertag ein Strauß vor dem Denkmal aufgestellt. Die lebensgroße Skulpturengruppe zeigt eine Mutter mit vier Kindern, die schützend ihre Hände über den Nachwuchs legt.

Quelle: Wümme-Zeitung, 7. Mai 2019

Theatergruppe De Worphüser feiert mit Bekannten und Verwandten Vorpremiere – Vorstellungen ausverkauft

Liilenthal. „Originaler geht es nicht“, sagt Klaus Meyer voller Begeisterung und blickt aus den oberen Zuschauerrängen hinunter auf das Flett des Lilienhofs. Mit dem Start in die aktuelle Saison hat die plattdeutsche Theatergruppe „De Worphüser“ auf dem Lilienhof in Worphausen eine neue Spielstätte gefunden. Zum ersten Mal spielt sie nun zwischen den musealen Möbelstücken und Werkzeugen – Kulisse und Original sind auf dem Lilienhof ein und dasselbe.

„Wir sind Flüchtlinge und haben von den Worphüser Heimotfrünn Asyl erhalten“, berichtet Regisseur Klaus Meyer den Besuchern der Vorpremiere in allerbestem Plattdeutsch. Weil sich aber nicht nur der Ort der Theateraufführungen änderte, sondern auch die Zahl der verfügbaren Plätze, erklärte das Theaterensemble kurzerhand die Generalprobe zur Vorpremiere.

Die Heimotfrünn und die Olln‘n Handwarkers laden zu ihren beiden Saisoneröffnungsveranstaltungen ein

Lilienthal. Mitten im Lilienthaler Ortsteil Worphausen liegt der Lilienhof, auf dem in den vergangenen Jahrzehnten eine Hofanlage mit sehenswerten Gebäuden entstanden ist.

Seit Mitte der 1980er-Jahre haben hier zwei Vereine, die „Oll‘n Handwarkers ut Worphusen un annere Dörper“ und die „Worphüser Heimotfrünn“ sieben historische Gebäude errichtet, die in anderen Orten der Region vom Verfall bedroht und zum Abbruch bestimmt waren. Diese wurden von Mitgliedern beider Vereine geborgen und abgetragen und auf dem Areal in Worphausen wieder aufgebaut.

Heute besteht der Lilienhof aus einer großen Bauernhofanlage mit Bauernhaus, Backhaus, Spieker, Scheune, Schafstall und Bienenstand und einem Ensemble von handwerklich genutzten Gebäuden, dem Handwerkerhaus und dem Handwerkermuseum. Hinzu kommen zwei neu errichtete Werkstattgebäude, die Bauhütte und die Schmiedehütte.

Lösung für insolventes Bauunternehmen: Wabe Haus GmbH fertigt künftig Holzhäuser in Rahmenbauweise an

Lilienthal. "Der Weg ist noch nicht zu Ende", hatten sich die Mitarbeiter der Wasser & Behrens GmbH geschworen, als vor gut einem Monat der Insolvenzantrag für das Bauunternehmen gestellt wurde. Sie sollten Recht behalten: Mit einer Unternehmensgründung und dem Einstieg zweier Investoren gibt es nun einen Neustart am alten Standort. Der klare Schnitt bietet dem Unternehmerehepaar Stefan und Sonja Wasser und dem 15-köpfigen Team die Perspektive, auf die sie gehofft haben. An der Worphauser Landstraße 33 werden weiterhin hochwertige Holzhäuser in Rahmenbauweise gefertigt.

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