Baufirma saniert abgesackte Moorstraßen in Lilienthal – Torflinsen werden ausgebaggert

Lilienthal. Die anhaltende Hitze des vergangenen Sommers hat den Moorstraßen in der Region ganz schön zugesetzt. In Lilienthal sorgt die Gemeinde gerade dafür, dass einige größere Bodenwellen verschwinden. Im Seeberger Moor, in der Mooringer Straße und in der Westerweder Straße wird gebaggert. Damit die neue Straßendecke bei der nächsten Trockenheit nicht sofort wieder absackt, werden die Torfschichten aus dem Untergrund herausgeholt und durch Sand ersetzt. Viel Aufwand, doch technisch wohl die einzige Möglichkeit, um den Straßen auf längere Sicht wieder Halt zu geben.

Frühmorgens auf der Baustelle Mooringer Straße: Jens Leimke und sein Team von der Firma Winkler haben sich die Stelle in der Nähe der Hausnummer 18 vorgeknöpft. Gut einen Meter unter der Fahrbahnhöhe beginnt die schwarze Torfschicht, die sogenannte Moorlinse, auf die es die Tiefbau-Leute abgesehen haben. Um sie herauszuholen, muss der Bagger an dieser Stelle fast drei Meter tief graben. Anderswo, so wie am Seeberger Moor, war schon nach zwei Metern fester Grund erreicht.

Lilienthal. Schwere Verletzungen hat ein Fahrradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw im Lilienthaler Ortsteil Worphausen erlitten. Wie die Polizei berichtet, befuhr der 49-jährige Radfahrer am Montagvormittag die Worphauser Landstraße, als ein Auto  aus der Lüninghauser Straße kam. Offenbar hatte der 67-jährige Autofahrer, der zwei Insassen im Fahrzeug hatte, den Radler übersehen. Es kam zum Zusammenprall, woraufhin der Zweiradfahrer über die Fahrbahn geschleudert wurde und auf der Worphauser Landstraße landete. Laut Polizei war es umsichtigen Ersthelfern zu verdanken, dass nicht noch mehr passierte. Sie blockierten die Unfallstelle und kümmerten sich um den Verletzten, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der Radfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zudem habe er einen Helm getragen, der möglicherweise schlimmere Verletzungen verhinderte.

Quelle: Wümme-Zeitung, 16. Juli 2019

Amt genehmigt Dorfentwicklungsplan für Worphausen, Sankt Jürgen, Heidberg und Seebergen

Lilienthal. Das Amt für regionale Landesentwicklung hat den Dorfentwicklungsplan für Worphausen, Sankt Jürgen, Heidberg und Seebergen genehmigt. Nun geht es an die Umsetzung der Ideen, die die Menschen in der "4-Dörfer-Region zwischen Hamme und Wümme" im vergangenen Jahr zusammengetragen und in ihrem Leitfaden festgehalten haben. Fördergelder stehen in Aussicht, von denen auch Privatleute bei Um- und Neubauten ihrer Häuser in den Ortschaften profitieren können. Bis zum 15. September werden für 2019 Anträge entgegengenommen und danach jährlich weiter immer zum Stichtag bis zum Herbst 2024.

Auf dem Lilienhof wurde jetzt wieder der Steinbackofen eingeheizt, um zu backen. Diesmal boten die Worphüser Heimotfrünn ihren Gästen jedoch Pizza an. Von den über 100 kleinen und großen Gästen gab es auch einige, die gern beim Belegen der Bleche halfen. Dann wurden diese in den Ofen geschoben und nach kurzer Zeit duftete und schmeckte es köstlich. In geselliger Runde wurde noch bei erfrischenden Getränken geklönt und gespielt. Es war ein wunderbarer Sommerabend für die ganze Familie. Die Worphüser Heimotfrünn sind dankbar für die große Teilnehmerzahl und werden im nächsten Jahr dieses Event wiederholen. Nähere Informationen über den Lilienhof gibt es auf der Internetseite unter www.lilienhof-worphausen.de.

Quelle: Wümme-Zeitung, 30. Juni 2019

Plan wird am 25. Juni vorgestellt

Lilienthal. Nach einjähriger Planungsphase soll der Dorfentwicklungsplan für die "4 Dörferregion zwischen Hamme und Wümme“ in Kürze vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg genehmigt werden. Das geht aus einer Mitteilung der Gemeinde Lilienthal hervor. Am kommenden Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr wird der neue Leitfaden für die Ortsteile Heidberg, Seebergen, Sankt Jürgen und Worphausen im Turmalinsaal des Niels-Stensen-Hauses, Worphauser Landstraße 55, in Lilienthal vorgestellt. Der Leitfaden enthält Vorschläge zur Daseinsvorsorge, zum Ortsbild, zur Infrastruktur, zur Demografie, zum Klimaschutz und zum Tourismus.

Ein Vertreter des Bremerhavener Geschäftsstelle des Amtes für regionale Landesentwicklung wird darüber informieren, wie private und öffentliche Sanierungsvorhaben in der Vier-Dörfer-Region gefördert werden. Die Dorfentwicklung wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen nach Maßgabe der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) umgesetzt. Fachlich begleitet wurde die Dorfentwicklungsplanung vom Regionalmanagement der LEADER-Region „Kulturlandschaften Osterholz“ und dem Bremer Planungsbüro Sweco. Weitere Informationen zur Dorfentwicklungsplanung finden sich auf der Webseite www.4doerferregion.de.

Quelle: Wümme-Zeitung, 21. Juni 2019

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