Grundschule Worphausen weiht neues Klettergerüst feierlich ein

Lilienthal. Kuchen, Kaffee und Kinder-Punsch standen bereit, Wunderkerzen wurden entzündet und die Kinder sangen im Chor: "Eines ist sonnenklar, dieser Tag ist wunderbar". So feierlich und fröhlich ging es am Freitagnachmittag an der Grundschule Worphausen zu. Viele waren gekommen, um dabei zu sein, wenn das neue Klettergerüst auf dem Schulhof in Betrieb genommen wird. Auch Bürgermeister Kristian Tangermann verfolgte das Geschehen. Kaum hatte Schulleiterin Juliane Buder ihre Ansprache beendet, eroberten die Kinder das mit Luftballons geschmückte Spielgerät. Vor allem die Hängebrücke, die die beiden Holztürme verbindet, musste einen ersten Belastungstest bestehen.

Auf diesen Augenblick hatte die Grundschule Worphausen lange hingearbeitet. "So ein Klettergerüst zu bekommen, ist aufwendiger, als man denkt", sagte Juliane Buder, als sie die rund hundert Gäste, darunter Eltern, Lehrer und Sponsoren, auf dem Schulhof begrüßte. Knapp 18 000 Euro hat die Holzkonstruktion gekostet, und die mussten erst einmal aufgebracht werden. Rund die Hälfte der Summe sparte sich die Schule von dem Geld zusammen, das die Gemeinde für solche Zwecke zur Verfügung stellt. Die andere Hälfte kam über Spenden herein. Firmen, Banken und Organisationen öffneten ihr Portemonnaie, damit die Kinder toben können. Die Schule selbst stellte unter anderem einen Spendenlauf auf die Beine, der auch seinen Teil zur Finanzierung beitrug. In Eigenregie organisierten Eltern einen Bagger, um den hellen Sand zu verteilen. Die Kinder halfen beim Schippen.

Mit dem Ergebnis sind nun alle zufrieden, auch wenn noch ein Wunsch offen ist. "Was uns jetzt noch fehlt, ist eine Rutsche, die an das Klettergerüst angebaut werden kann. Darauf sparen wir nun hin", berichtete Juliane Buder.

Quelle: Wümme-Zeitung, 25. Januar 2020

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