Rat muss Konzept noch absegnen

Lilienthal. Seit Anfang 2018 haben Menschen aus Heidberg, Seebergen, Sankt Jürgen und Worphausen bei diversen Treffen die Köpfe zusammengesteckt, um einen Plan zu entwerfen, wie sich ihre Ortschaften weiter entwickeln können. Herausgekommen ist ein fast 270 Seiten starkes Konzept mit diversen Vorschlägen. Der fertige Entwurf für den Dorfentwicklungsplan „4 Dörferregion zwischen Hamme und Wümme“ muss noch offiziell vom Lilienthaler Gemeinderat beschlossen werden. Und das soll an diesem Donnerstag passieren, wenn der Rat ab 18 Uhr im Rathaus zusammenkommt.

Der Beschluss dürfte ein Selbstläufer werden. Zwei Tage vor der Ratssitzung beschäftigte sich der Baudienste-Ausschuss mit dem Thema und gab die Empfehlung heraus, den Plan so zu beschließen. Zuvor hatte Projektleiter Jan-Christoph Lendner von der Sweco GmbH dargestellt, welche Maßnahmen in den vier Ortschaften vorgeschlagen werden, um das Leben auf dem Dorf attraktiv zu halten. In Heidberg will man das Gelände des Dorfgemeinschaftshauses zu einem Zentrum ausbauen, das Gebäude sanieren und den Außenbereich neu gestalten, außerdem wird an eine Aufwertung und einen Ausbau des Wiesendamms zwischen Lilienthal und Grasberg vorgeschlagen. In Sankt Jürgen wünscht man sich die Stärkung des Ortsmittelpunktes, größtes Anliegen ist ein Dorfgemeinschaftshaus, das die Frankenburger verwirklicht sehen möchten. Auch das Küsterschulhaus steht auf der Liste der Maßnahmen: Das Gebäude an der Sankt-Jürgens-Kirche soll saniert werden, zudem könnte die dazugehörige Scheune zu einem Treffpunkt und Lernort ausgebaut werden. Die Seeberger wollen sich den Brünings Hof vorknöpfen und auf Vordermann bringen, ein großer Dorfplatz soll entstehen. Und in Worphausen setzt man unter anderem darauf, dass ein richtiger Ortsmittelpunkt im Bereich des Niels-Stensen-Hauses und des Lilienhofes entsteht.

Fasst man alle Vorschläge zusammen, so müssten dafür 7,3 Millionen Euro aufgebracht werden. Die Projekte könnten bezuschusst werden, doch die Gemeinde müsste mehr als ein Drittel der Kosten übernehmen. Zuerst aber muss das Amt für regionale Landesentwicklung den Dorfentwicklungsplan genehmigen. Laut Projektleiter Lendner könnte das im Sommer passieren, bestenfalls wäre es dann möglich, bis zum 15. September die ersten Förderanträge zu stellen.

Quelle: Wümme-Zeitung, 21. März 2019

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