Bürger entscheiden mit

Vier-Dörfer-Region: Erste Bürgerversammlung zur Dorfentwicklung an diesem Donnerstag in Beckers Restaurant

Lilienthal. Die Vorbereitungen zur Bürgerversammlung für das neue Dorfentwicklungsprogramm der sogenannten Vier-Dörfer-Region laufen auf Hochtouren. An diesem Donnerstag, 18. Januar, ab 18 Uhr, sind engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Heidberg, Seebergen, Worphausen und St. Jürgen eingeladen, gemeinsam Themen zu entwickeln und erste Ideen für einen Plan zur Entwicklung ihrer Region zu sammeln. "Die Eckpunkte für eine gemeinsame Strategie stehen ja schon", erklärt Jan-Christoph Lendner vom Planungsbüro Sweco, das die Gemeinde Lilienthal während des Projektes unterstützt. Verschönerung der Ortsbilder, Verbesserungen in den Wohnumfeldern, die Schaffung medizinischer Infrastruktur bei gleichzeitigem Schutz des Klimas – all das gibt der große Leitplan bereits vor, hinzu kommen demografische Entwicklungsziele und die Tourismusförderung. Das detaillierte Verfahren zur Dorfentwicklung wurde vor zehn Tagen im Rathaus vorgestellt und ist seitdem auf der Lilienthaler Gemeindeseite im Netz einsehbar – und durch persönliche Beiträge auch formbar.

Eine Vorbesprechung zur Bürgerversammlung läuft also quasi schon, unter dem Stichwort "Forum" auf www.4doerferregion.de können Beiträge formuliert, Meinungen gesichtet und kommentiert werden. Anwohner aus Seebergen und Heidberg sowie Interessierte aus St. Jürgen und Worphausen haben bereits sehr zielorientierte Vorschläge gemacht, die Infrastruktur, Mobilität, Tourismus sowie den demographischem Wandel betreffen.

Zum Hintergrund: Das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert die Dorfentwicklung im ländlichen Raum. Voraussetzung für eine Förderung ist die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm. Dazu muss zunächst ein Dorfentwicklungsplan öffentlich erarbeitet werden. Menschen aus der Vier-Dörfer-Region haben die Möglichkeit, sich an diesem Prozess zu beteiligen. "Je besser die Vorschläge, desto höher die Förderquote", unterstreicht Bürgermeister Kristian Tangermann. Unterstützt und begleitet wird der gesamte Prozess vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg.

Vorhandenes besser verbinden

"Um den Tourismus zu fördern und die Natur zu erhalten, wäre es sehr schön, die vorhandenen tollen Feld- und Wiesenwege untereinander besser zu verbinden und ein Wander- oder Reitwegenetz zu schaffen. Gerade diese vier Dörfer haben so tolle Ecken, die mit dem Pferd oder mit dem Hund erkundet werden können", regt Anja Tripowelska im Forum auf der Vier-Dörfer-Internetseite an.

Im Dialog werden auf dieser Seite einerseits unkompliziert Informationen zur Dorfentwicklung vor Ort vermittelt. Und andererseits Anregungen aus der Bevölkerung gesammelt. Bürger können Beiträge wie Projektideen und Problemlagen bekannt machen und auch gleich auf einer interaktiven Karte verorten.

"Hier nun ein paar Spinnereien von Familie Varrelmann-Pilster", beginnt ein Beitrag, der den Projektleiter Jan-Christoph Lendner schon gleich im ersten Satz begeistert. "Es ist toll, wenn die Leute den Mut haben, einfach drauf los zu denken", sagt er. Die Varrelmann-Pilsters regen unter vielen anderen Themen ein Car-Sharing Projekt mit Elektroautos an. "Um ohne Auto von den vier Dörfern nach Lilienthal oder zur Straßenbahn zu kommen, oder die Carsharingautos besser auszulasten, würden wir es begrüßen wenn in den Dörfern diverse Mitfahrerbänke aufgestellt würden", schreiben sie weiter. Auch die Bebauung in Frankenburg ist für die Familie ein Thema: "Es sollte die momentane lose Bebauung auf keinen Fall aufgegeben werden. Das Dorf Frankenburg verliert sein Gesicht, wenn zu viele Baulücken geschlossen werden und das womöglich mit viel zu großen italienischen Landhäusern, die auf zu kleinen Grundstücken stehen", schreibt die Familie.

Barrierefreie Arztpraxis angeregt

Häuschen an Bushaltestellen, Befestigungen am Rande von Fahrbahnen, Einführung von Sammeltaxen, der Wunsch, im Bereich Worphausen einen Stützpunkt einer barrierefreien ärztlichen Praxis für die Bevölkerung der "4 Dörfer" zu errichten – all das sind Anregungen, über die die Projektbegleiter wie Jan-Christoph Lendner froh sind, weil sie die erste Bürgerversammlung bereits im Vorwege bereichern. Nun wünscht sich Lendner, dass all diese Menschen, die sich bereits geäußert haben und vor allen Dingen auch jene, die sich noch äußern möchten, an diesem Donnerstag, 18. Januar, in Beckers Restaurant, Frankenburg 27, in Lilienthal an der Bürgerversammlung teilnehmen.

Quelle: Wümme-Zeitung, 18. Januar 2018

Bild der Flagge

Worphauser Fahne

Flagge zeigen mit der Worphauser Fahne.
Schmücken Sie Worphausen mit der schönen Fahne. Die Fahne (150 x 70 cm) für Ihren Garten kann bei bestellt werden. Dieses ist ein Angebot der Worphüser Heimotfrünn e.V.

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Aktuelles

Bauvorhaben in Worphausen

Lilienthal. In Worphausen könnte in absehbarer Zeit neuer Wohnraum entstehen. Der Bauausschuss stimmte mehrheitlich der Aufstellung einer sogenannten Bauleitplanung an der Moorender Straße zu. Konkret ging es um zwei Flurstücke, die ein Investor bebauen will. Pro Flurstück sind etwa zwölf Wohneinheiten im Gespräch. Der Grüne Hanno Dehlwes plädierte dafür, das Vorhaben mit Blick auf die Entwicklung der Kinderzahlen in der Gemeinde abzulehnen, auch der Linke Andreas Strassemeier riet dazu, den Investor noch ein paar Jahre lang zu bremsen, um die örtliche Grundschule nicht zu belasten. Beide stimmten am Ende gegen das Projekt.

Derweil sah SPD-Vertreter Rolf Nordmann darin keine Probleme. Angesichts der geringen Zahl an Wohneinheiten handele es sich schließlich um "Peanuts". Eine Aussage, die Querdenker Ingo Wendelken verwunderte, zumal Nordmann ansonsten beim Wohnungsbau auf die Bremse treten will (siehe Bericht auf dieser Seite).

Für die CDU-Fraktion betrachtete Marcel Habeck das Bauvorhaben als Ausdruck einer hohen Lebensqualität in Worphausen. Seine Fraktion sprach sich für das Vorhaben aus. "Wir sollten den Bau ermöglichen, auch um die Abwanderung nach Grasberg oder in andere Gemeinden zu vermeiden." Denn die Preise in Lilienthal seien mittlerweile so hoch, dass sie für manche Familie gar nicht mehr zu bezahlen sind.

Am Ende folgte die Versammlung einem Vorschlag der Bauverwaltung. Sie hatte angeregt, der Aufstellung der Bauleitplanung zunächst nur für eines der beiden Flurstücke an der Moorender Straße zu bewilligen. Anschließend könnte man die weitere Entwicklung abwarten. CDU, SPD und Querdenker folgten diesem Vorschlag.

Quelle: Wümme-Zeitung, 20. Juni 2018

Jetzt regiert Volker Wallrabe

Volker Wallrabe ist neuer Schützenkönig in Worphausen. Gunda Lindenstrauß wurde Damenkönigin.

Lilienthal. Volker Wallrabe ist neuer Schützenkönig in Worphausen. Wie der Schützenverein im Nachgang seines Festes ebenfalls mitteilt, wurde Sven Müller Vizekönig. Damenkönigin wurde Gunda Lindenstrauß, Vizekönigin  Loni Bartling. Die neue Jugendkönigin ist Pia Junker, ihre Zwillingsschwester Kim nun Jugendvizekönigin. Ihr Vater Michael Junker steht als Adjutant zur Stelle.

Dem Verein ist wichtig mitzuteilen, dass er es bedauere, dass die Marschroute des Umzugs nicht wie im Flyer angekündigt durch die Straße "Alten Eichen" führte. "Dafür entschuldigen wir uns", betont Dagmar Böschen. Und Ausgangspunkt der Königsabholung sei nicht zwangsläufig bei Gerdes' Landhaus, stellt sie richtig, darüber könne jeder neue König selbst entscheiden.

Quelle: Wümme-Zeitung, 13. Mai 2018

Süchtig nach Bühnenluft

De Worphüser spielen seit 50 Jahren plattdeutsches Theater und feiern am 17. März wieder Premiere

Erinnern sich an bewegte Bühnenjahre: Klaus Meyer, Helga Klutentreter, Erwin Bornemann und Bärbel Meyer (von Links) von der Theatergruppe DE WORPHÜSERLilienthal. „Wir sind 68er“, sagen die Worphüser. Wenn auch nicht die 68er, die einem sofort einfallen. Die „in Kommunen über Rudi Dutschke und Ho Chi Minh diskutierten und täglich die Pekinger Volkszeitung lasen“. Die Worphauser 68er haben nicht wie die 68er aus dem benachbarten Bremen auf Straßenbahnschienen gesessen und sich über erhöhte Fahrkartenpreise aufgeregt. Sie haben damals keine Schienen betreten, dafür aber „zum ersten Mal die Bretter, die die Welt bedeuten“. De Worphüser spielen seit einem halben Jahrhundert plattdeutsche Theaterstücke.

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Hinrich Tietjen zum Ehrenvorsitzenden und Helmut Meyer zum Ehrenkassenwart ernannt

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Worphüser Heimotfrünn war geprägt von einem würdigen Abschied der langjährigen Vorstandsmitglieder Helmut Meyer und Hinrich Tietjen. Beide gehörten seit Gründung des Vereins am 8. Mai 1977 ununterbrochen dem Vorstand an. Wie der neue Vorsitzende Axel Miesner im Rückblick feststellte, startete Hinrich Tietjen zunächst als Schriftführer und übernahm am 8. September 1987 nach Einweihung des Bauernhauses und damit offizieller Eröffnung des Lilienhofes von Gustav Geffken den Vorsitz bei den Heimotfrünn. Als Dank und Anerkennung für seine bereits damals langjährige Vorstandsarbeit wurde Hinrich Tietjen 2006 das Niedersächsische Verdienstkreuz ausgehändigt. Helmut Meyer und Hinrich Tietjen wurde 2007 für ihre damals 30-jährige Arbeit im Vorstand der Worphüser Heimotfrünn durch die Gemeinde die Ehrennadel verliehen. Beide haben sich um den Verein auf dem Lilienhof mehr als verdient gemacht. Mit ihnen wurde der Lilienhof was er heute ist. Ein Filetstück in Worphausen und ein Schmuckstück in der Gemeinde Lilienthal. Der Verein ist zu mehr als Dank verpflichtet, so Axel Miesner. Ein Dank gilt in diesem Zusammenhang auch den Ehefrauen, die ihre Männer unterstützt haben. Als Dank und Anerkennung für die 40-jährige Tätigkeit wurde Hinrich Tietjen zum Ehrenvorsitzenden und Helmut Meyer zum Ehrenkassenwart ernannt. Beide gehören weiter unserem Vorstand an, können ihre Erfahrungen einbringen und stehen dem neuen Vorstand weiter mit Rat und Tat zur Seite.

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Wechsel bei der Worphüser Heimotfrünn

Die Jahreshauptversammlung der Worphüser Heimotfrünn war dieses Jahr von kompletter Umstrukturierung des Vorstandes geprägt. Hinrich Tietjen und Helmut Meyer hörten nach 40 Jahren Vorstandsarbeit auf.
Hinrich Tietjen war die ersten 10 Jahre des Vereins Schriftführer und anschließend 30 Jahre 1.Vorsitzender, Helmut Meyer war von Anfang an 40 Jahre Kassenwart.
Beide haben sich herausragend um den Verein verdient gemacht und wurden als „Ehrenvorsitzender“ bzw. als „Ehrenkassenwart“ geehrt. Wir hoffen das die beiden uns noch lange mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Im neuen Vorstand sind folgende Personen:

• 1. Vorsitzender Axel Miesner (vorher 2. Vorsitzender)
• 2. Vorsitzender Peter Brünjes (vorher 2. Schriftführer)
• 1. Kassenwartin Sonja Brüggemann (vorher 2. Kassenwartin)
• 2. Kassenwartin Elke Geffken-Dreier (Neu im Vorstand)
• 1. Schriftführerin Birgit Reiß (wurde im Amt bestätigt)
• 2. Schriftführerin Heike Brüning (Neu im Vorstand)

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Die nächsten Termine

19. Aug 2018 11:00 - 18:00 Kunst- & Kunsthandwerkermarkt
19. Aug 2018 14:00 - 18:00 Backtag
05. Sep 2018 16:30 - 18:00 Kinner- und Jugendgrupp bi de Heimotfrünn
08. Sep 2018 08:00 Altpapiersammlung
14. Sep 2018 19:30 - 22:00 FILMABEND AUF DER DIELE

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