Startschuss für Dorfentwicklungsprogramm Heidberg, Seebergen, Worphausen und St. Jürgen - erste Bürgerversammlung am 18. Januar

Schritt für Schritt geht's voran: Ab Freitag können Bürger Vorschläge zur Entwicklung der Vier-Dörfer-Region Worphausen, Heidberg, Seebergen und Sankt Jürgen machen.Lilienthal. Das Leben in Lilienthals Dörfern soll so schön bleiben, wie es ist, oder sogar noch schöner werden. Mit dem Dorfentwicklungsprogramm für die sogenannte Vier-Dörfer-Region zwischen Hamme und Wümme geht die Gemeinde neue Wege: Heidberg, Seebergen, Worphausen und Sankt Jürgen sollen sich gemeinsam auf den Weg machen – vier Dörfer, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Auf den zweiten Blick allerdings schon: Tradition will bewahrt, Zukunft gleichzeitig gestaltet werden. Eine Aufgabe, die nur gemeinsam gelingen kann, sagt Lilienthals Bürgermeister Kristian Tangermann. Ein detaillierter Verfahrensplan zur Dorfentwicklung wurde am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im Rathaus vorgestellt und steht ab sofort auf der Gemeindeseite im Netz. Ab Freitag, 5. Januar, können Bürgerinnen und Bürger dem Projekt echtes Leben einhauchen. Über die Internetseite www.4doerferregion.de wird dies möglich gemacht, sagt Projektdialogleiterin Jennifer Bannick vom Planungsbüro Sweco. Am Donnerstag, 18. Januar, ab 18 Uhr, findet die erste Bürgerversammlung zur Dorfentwicklung statt – in Beckers Restaurant, Frankenburg 27, in Lilienthal.

Experten für ihr Dorf

Gemeinsam soll dann ein Plan aufgestellt werden, um die Dörfer weiter zu entwickeln. Die Verschönerung der Ortsbilder, die Verbesserung der Wohnumfelder, die Schaffung medizinischer Infrastruktur bei gleichzeitigem Schutz des Klimas – all das steht auf dem großen Leitplan, hinzu kommen demografische Entwicklungsziele und die Tourismusförderung. Das hieße natürlich auch "verschlanken, zusammenlegen, teilen", sagt der Strukturförderer und Dezernatsleiter vom Amt für regionale Entwicklung Lüneburg, Lienhard Varoga, unverblümt. "Nachhaltige Entwicklung ist das Ziel", unterstreicht er. Varoga hat die Bewerbung Lilienthals angenommen und das Programm bewilligt. Fünf andere Anwärter wurden für 2018 abgelehnt. Lilienthal wolle Neues entdecken und Schützenswertes bewahren – ein Gemeinschaftsprojekt mit guten Chancen, bewertet der Dezernatsleiter die Ausgangssituation.

Kann sich jedes Dorf in Zukunft ein Dorfgemeinschaftshaus leisten, es pflegen und instand halten – oder ist es möglich, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen? Und wenn ja, was?, fragt Moderator Burckhard Rehage vom Planungsbüro Sweco. Engagierte Dorfgemeinschaften mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern seien jeweils Experten für ihr Dorf. Dabei gehe es zunächst darum, den aktuellen Zustand in den Regionen zu ermitteln, Wünsche aufzunehmen, Probleme zu benennen. Alle Vorschläge sollen auf dem ersten Bürgertreffen im Restaurant Becker in den Ring geworfen werden, "ohne einzelne Beiträge oder Ideen gleich zu bewerten", unterstreicht Rehage.

Der Plan zur Dorfentwicklung soll von den Menschen vor Ort erstellt werden. Bis Ende 2018 bleibt dafür Zeit. Gelingt ein überzeugender Entwurf, könnten die Realisierungsmaßnahmen fünf bis sieben Jahre lang gefördert werden – mit bis zu 30 Prozent würden so private Haushalte unterstützt, beispielsweise bei der Sanierung eines ortsbildprägenden Gebäudes, mit maximal 63-prozentiger Förderung können Vereine für ihre Projekte rechnen. "Eventuell läuft der Förderungszeitraum dann auch über sieben Jahre hinaus", sagt Lienhard Varoga vom Amt für regionale Landesentwicklung. Die Dorfentwicklung wird mit EU-Mitteln und denen des Landes Niedersachsen umgesetzt. Die Planerstellung wird auch vom Regionalmanagement der Leader-Region "Kulturlandschaft Osterholz" begleitet.

Auf der Webseite zur Dorferneuerung können ab sofort Ideen zur Gestaltung der Ortsteile eingebracht werden. "Auch Problemlagen!", sagt Jennifer Bannick vom Planungsbüro ausdrücklich. Es gäbe jeweils ein Textfeld auf der Internetseite zur Dorfentwicklung, um Gestaltungsvorschläge loszuwerden, sowie eine Landkarte, um diese lokal zu verorten.

Sowohl die Ergebnisse der ersten Bürgerversammlung als auch die des Onlineportals sollen auf einem ersten Workshop im Februar weiter bearbeitet werden. Der Termin steht schon fest. Am Sonnabend, 10. Februar, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr, sollen Strategien, Themen und mögliche Maßnahmen mit Interessierten weiter entwickelt werden. Getroffen wird sich dazu im Niels-Stensen-Haus, Worphauser Landstraße 55.

Im Rahmen von Arbeitsgruppen finden in den folgenden Wochen und Monaten Ortsbegehungen und Interviews mit Experten statt. Die Steuerung dieser Prozesse übernimmt eine planungsbegleitende Gruppe, die aus Ortsansässigen und dem Planungsbüro Sweco bestehen soll.

Quelle: Wümme-Zeitung, 05. Januar 2018

Bild der Flagge

Worphauser Fahne

Flagge zeigen mit der Worphauser Fahne.
Schmücken Sie Worphausen mit der schönen Fahne. Die Fahne (150 x 70 cm) für Ihren Garten kann bei bestellt werden. Dieses ist ein Angebot der Worphüser Heimotfrünn e.V.

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Aktuelles

Bauvorhaben in Worphausen

Lilienthal. In Worphausen könnte in absehbarer Zeit neuer Wohnraum entstehen. Der Bauausschuss stimmte mehrheitlich der Aufstellung einer sogenannten Bauleitplanung an der Moorender Straße zu. Konkret ging es um zwei Flurstücke, die ein Investor bebauen will. Pro Flurstück sind etwa zwölf Wohneinheiten im Gespräch. Der Grüne Hanno Dehlwes plädierte dafür, das Vorhaben mit Blick auf die Entwicklung der Kinderzahlen in der Gemeinde abzulehnen, auch der Linke Andreas Strassemeier riet dazu, den Investor noch ein paar Jahre lang zu bremsen, um die örtliche Grundschule nicht zu belasten. Beide stimmten am Ende gegen das Projekt.

Derweil sah SPD-Vertreter Rolf Nordmann darin keine Probleme. Angesichts der geringen Zahl an Wohneinheiten handele es sich schließlich um "Peanuts". Eine Aussage, die Querdenker Ingo Wendelken verwunderte, zumal Nordmann ansonsten beim Wohnungsbau auf die Bremse treten will (siehe Bericht auf dieser Seite).

Für die CDU-Fraktion betrachtete Marcel Habeck das Bauvorhaben als Ausdruck einer hohen Lebensqualität in Worphausen. Seine Fraktion sprach sich für das Vorhaben aus. "Wir sollten den Bau ermöglichen, auch um die Abwanderung nach Grasberg oder in andere Gemeinden zu vermeiden." Denn die Preise in Lilienthal seien mittlerweile so hoch, dass sie für manche Familie gar nicht mehr zu bezahlen sind.

Am Ende folgte die Versammlung einem Vorschlag der Bauverwaltung. Sie hatte angeregt, der Aufstellung der Bauleitplanung zunächst nur für eines der beiden Flurstücke an der Moorender Straße zu bewilligen. Anschließend könnte man die weitere Entwicklung abwarten. CDU, SPD und Querdenker folgten diesem Vorschlag.

Quelle: Wümme-Zeitung, 20. Juni 2018

Jetzt regiert Volker Wallrabe

Volker Wallrabe ist neuer Schützenkönig in Worphausen. Gunda Lindenstrauß wurde Damenkönigin.

Lilienthal. Volker Wallrabe ist neuer Schützenkönig in Worphausen. Wie der Schützenverein im Nachgang seines Festes ebenfalls mitteilt, wurde Sven Müller Vizekönig. Damenkönigin wurde Gunda Lindenstrauß, Vizekönigin  Loni Bartling. Die neue Jugendkönigin ist Pia Junker, ihre Zwillingsschwester Kim nun Jugendvizekönigin. Ihr Vater Michael Junker steht als Adjutant zur Stelle.

Dem Verein ist wichtig mitzuteilen, dass er es bedauere, dass die Marschroute des Umzugs nicht wie im Flyer angekündigt durch die Straße "Alten Eichen" führte. "Dafür entschuldigen wir uns", betont Dagmar Böschen. Und Ausgangspunkt der Königsabholung sei nicht zwangsläufig bei Gerdes' Landhaus, stellt sie richtig, darüber könne jeder neue König selbst entscheiden.

Quelle: Wümme-Zeitung, 13. Mai 2018

Süchtig nach Bühnenluft

De Worphüser spielen seit 50 Jahren plattdeutsches Theater und feiern am 17. März wieder Premiere

Erinnern sich an bewegte Bühnenjahre: Klaus Meyer, Helga Klutentreter, Erwin Bornemann und Bärbel Meyer (von Links) von der Theatergruppe DE WORPHÜSERLilienthal. „Wir sind 68er“, sagen die Worphüser. Wenn auch nicht die 68er, die einem sofort einfallen. Die „in Kommunen über Rudi Dutschke und Ho Chi Minh diskutierten und täglich die Pekinger Volkszeitung lasen“. Die Worphauser 68er haben nicht wie die 68er aus dem benachbarten Bremen auf Straßenbahnschienen gesessen und sich über erhöhte Fahrkartenpreise aufgeregt. Sie haben damals keine Schienen betreten, dafür aber „zum ersten Mal die Bretter, die die Welt bedeuten“. De Worphüser spielen seit einem halben Jahrhundert plattdeutsche Theaterstücke.

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Hinrich Tietjen zum Ehrenvorsitzenden und Helmut Meyer zum Ehrenkassenwart ernannt

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Worphüser Heimotfrünn war geprägt von einem würdigen Abschied der langjährigen Vorstandsmitglieder Helmut Meyer und Hinrich Tietjen. Beide gehörten seit Gründung des Vereins am 8. Mai 1977 ununterbrochen dem Vorstand an. Wie der neue Vorsitzende Axel Miesner im Rückblick feststellte, startete Hinrich Tietjen zunächst als Schriftführer und übernahm am 8. September 1987 nach Einweihung des Bauernhauses und damit offizieller Eröffnung des Lilienhofes von Gustav Geffken den Vorsitz bei den Heimotfrünn. Als Dank und Anerkennung für seine bereits damals langjährige Vorstandsarbeit wurde Hinrich Tietjen 2006 das Niedersächsische Verdienstkreuz ausgehändigt. Helmut Meyer und Hinrich Tietjen wurde 2007 für ihre damals 30-jährige Arbeit im Vorstand der Worphüser Heimotfrünn durch die Gemeinde die Ehrennadel verliehen. Beide haben sich um den Verein auf dem Lilienhof mehr als verdient gemacht. Mit ihnen wurde der Lilienhof was er heute ist. Ein Filetstück in Worphausen und ein Schmuckstück in der Gemeinde Lilienthal. Der Verein ist zu mehr als Dank verpflichtet, so Axel Miesner. Ein Dank gilt in diesem Zusammenhang auch den Ehefrauen, die ihre Männer unterstützt haben. Als Dank und Anerkennung für die 40-jährige Tätigkeit wurde Hinrich Tietjen zum Ehrenvorsitzenden und Helmut Meyer zum Ehrenkassenwart ernannt. Beide gehören weiter unserem Vorstand an, können ihre Erfahrungen einbringen und stehen dem neuen Vorstand weiter mit Rat und Tat zur Seite.

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Wechsel bei der Worphüser Heimotfrünn

Die Jahreshauptversammlung der Worphüser Heimotfrünn war dieses Jahr von kompletter Umstrukturierung des Vorstandes geprägt. Hinrich Tietjen und Helmut Meyer hörten nach 40 Jahren Vorstandsarbeit auf.
Hinrich Tietjen war die ersten 10 Jahre des Vereins Schriftführer und anschließend 30 Jahre 1.Vorsitzender, Helmut Meyer war von Anfang an 40 Jahre Kassenwart.
Beide haben sich herausragend um den Verein verdient gemacht und wurden als „Ehrenvorsitzender“ bzw. als „Ehrenkassenwart“ geehrt. Wir hoffen das die beiden uns noch lange mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Im neuen Vorstand sind folgende Personen:

• 1. Vorsitzender Axel Miesner (vorher 2. Vorsitzender)
• 2. Vorsitzender Peter Brünjes (vorher 2. Schriftführer)
• 1. Kassenwartin Sonja Brüggemann (vorher 2. Kassenwartin)
• 2. Kassenwartin Elke Geffken-Dreier (Neu im Vorstand)
• 1. Schriftführerin Birgit Reiß (wurde im Amt bestätigt)
• 2. Schriftführerin Heike Brüning (Neu im Vorstand)

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Die nächsten Termine

11. Aug 2018 08:00 Altpapiersammlung
11. Aug 2018 18:00 - 22:00 Pizzabacken auf dem Lilienhof
19. Aug 2018 11:00 - 18:00 Kunst- & Kunsthandwerkermarkt
19. Aug 2018 14:00 - 18:00 Backtag

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