Heftige Gewitterschauer, Hagel und orkanartige Sturmböen rissen am Sonnabend gegen 19 Uhr in Lilienthal Bäume um und Kronen auseinander. Besonders schwer traf es die Querreihe in Worphausen. Dort stürzte eine über 100 Jahre alte Eiche auf eine Scheune, ein anderer alter Baum fiel auf ein Auto. In St. Jürgen kippte ein Laubbaum quer über die Kreisstraße 8. Auch an der Lüninghauser Straße stürzten mehrere Bäume um. Feuerwehrleute waren bis Mitternacht mit der Beseitigung der Sturmschäden beschäftigt.

Quelle: Wümme-Zeitung, 05. Juli 2015

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Wie ging der gestrige Samstag bei euch zu Ende? Kettensäge raus und Bäume und Äste entfernen, übergelaufenen Gulli abpumpen, Schäden beseitigen und Garten wieder auf Vordermann gebracht? Haben die Dächer den Hagel ausgehalten oder sind die auch durchlöchert? Es sieht jedenfalls so aus als wenn eine Schneise der Verwüstung durch den Ort gezogen wurde. Unsere Feuerwehr war stundenlang im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu entfernen. Von Lüninghausen bis Moorende / Schnau / Grasberg nur Chaos. Danke das IHR für uns da seid.

Die Lüninghauser Straße soll so saniert werden, dass die Anwohner keine Ausbaubeiträge zahlen müssen. Zwar vertagte der Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung auf Antrag der SPD eine Beschlussempfehlung, aber es zeichnete sich ab, dass sämtliche Ratsfraktionen eine Variante bevorzugen, die die Gemeinde 1,5 Millionen Euro kosten wird und nicht beitragspflichtig ist. Allerdings enthält diese Variante einen Pferdefuß: Später könnten die Anwohner doch noch für die Zahlung von Anliegerbeiträgen herangezogen werden.

Lilienthal (usch). Sie war eine Institution. Theater in Worphausen ohne Lina Kück, das konnte sich das Publikum über Jahrzehnte nicht vorstellen. „De Worphüser“ und Lina Kück gehörten zusammen wie Ohnsorg-Theater und Heidi Kabel. „Sie war die Magd, das Hausmädchen oder die Putzfrau“, erinnert sich Bühnenchef Klaus Meyer. „Sie war auch mal vornehm oder böse und immer mit dem Mund vorneweg.“

Kriegsende im Raum Osterholz

Das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte Anton Cordes als Soldat an der Elbe bei Magdeburg, wo britische und sowjetische Truppen zusammentrafen. Der Lilienthaler, der schon 1941 als 19-Jähriger eingezogen wurde, kam in Kriegsgefangenschaft. Zuvor war er auf der Krim und im Kaukasus stationiert, bis 500 Kilometer vor Stalingrad führte ihn der Krieg. Sein Zwillingsbruder starb in Norwegen, als er abseits der Kampfhandlungen auf eine Landmine trat, ein weiterer Bruder wurde in der Normandie während der Invasion erschossen. Anton Cordes kam glimpflicher davon: Nur „eine leichte Verwundung“ sei der Beindurchschuss gewesen, den er am 9. April 1944 erlitt, sagt er.

Worphausen. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), hat dieser Tage die Geschwisterkinderbücherei in Worphausen besucht. Leiterin Marlies Winkelheide zeigte dem 57-jährigen Politiker die bundesweit einzigartige Einrichtung, die Ende 2009 eröffnet wurde. Die Bücherei beherbergt mehr als 4000 Titel, Spiele, Medien und Materialien rund um die Lebenssituation von Geschwistern behinderter Kinder.

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