Alfred Meierdierks hat als Motor der Oll’n Handwarkers Häuser versetzt und bleibende Werte geschaffen

Still sitzen und die Hände in den Schoß legen? Das ist nichts für Alfred Meierdierks. Der Tischlermeister hat sein Leben lang gearbeitet. Das hölzerne Modell für die legendäre Borgward Isabella hat er „eins zu eins in Holz angefertigt“. Das war Maßarbeit, danach wurden im Werk die Bleche gestanzt. Oben im Fallturm hat Alfred Meierdierks später die Lokaleinrichtung zugeschnitten – und Holzplatten, die mit Metall überzogen wurden für Experimente mit dem freien Fall. Jetzt hat der Worphauser das Niedersächsische Verdienstkreuz bekommen, weil er bleibende Werte schuf. Mit dem gleichen Elan wie im Berufsleben engagiert er sich bei den Oll’n Handwarkers ut Worphusen un annere Dörper. Dass die große Fachwerkscheune von 1747 heute auf dem Lilienhof steht und das Handwerkermuseum beherbergt, ist vor allem sein Verdienst.

Eine 100 Meter lange Schlauchleitung mit drei Strahlrohren legen, auf dem Weg zum Brandherd eine meterhohe Wand als Hürde überwinden, mit voller Wasserkraft löschen und dazu noch eine Person retten – die Gemeindepokalwettbewerbe der Lilienthaler Feuerwehren forderten die Brandschützer. Geschick und Geschwindigkeit waren gefragt, feuerwehrtechnisches Verständnis sowieso.

Und das alles im Wettlauf gegen die Uhr. Zweieinhalb Minuten brauchten die Schnellsten, knapp drei Minuten die Langsamsten.

Auf dem Gelände des Niels-Stensen-Hauses in Worphausen rollte der Wettkampf am Wochenende vor rund 50 Zuschauern ab, wie Worphausens Ortsbrandmeister Kai Garbade berichtet. Angetreten waren fünf Ortsfeuerwehren und drei Jugendfeuerwehrgruppen. Neun Männer und Frauen gehörten zu einer Löschgruppe, die sich sogleich in mehrere Trupps aufsplittete, um parallel zu arbeiten – sonst wären Zeiten von zwei bis drei Minuten nicht zu schaffen. Statt ein Feuer zu löschen, musste ein Kanister vom Pfahl gespritzt werden. Der verletzte Mensch war eine 80 Kilogramm schwere Spezialpuppe. Die mussten die Teams aus einem Kartoffelkisten-Labyrinth bergen.

Am Ende siegte der Gastgeber, die Ortswehr Worphausen, vor Heidberg, St. Jürgen, Seebergen und Lilienthal-Falkenberg. Auch bei der Feuerwehrjugend hatte Worphausen die Nase vorn. Zweiter wurde die Jugendfeuerwehr Lilienthal-Falkenberg, Dritter die Jugendwehr Seebergen.

Quelle: Wümme-Zeitung, 26. September 2015

Neues Café der Stiftung Leben und Arbeiten an der Worphauser Landstraße heißt „Niels“ / Auch Werkstätten besichtigt

Crêpes und verschiedene Sorten Kaffee gab es schon jetzt, und getauft ist es auch, wenn auch noch nicht eingeweiht: Das Café auf dem Gelände des Niels-Stensen-Hauses präsentierte sich beim Tag der offenen Tür der Stiftung Leben und Arbeiten in der Einrichtung, in der behinderte Menschen zusammen mit ihren Betreuern wohnen und arbeiten, erstmals dem Publikum. Ganz fertig ist es noch nicht.

Sanierung der Lüningshauser Straße

„Da platzt mir der Kragen“, schimpfte die Anwohnerin Petra Thiel, als sie am Montagabend in einer Sitzungsunterbrechung des Bau- und Planungsausschusses zu Wort kam. Seit drei Jahren werde über die Sanierung der Lüninghauser Straße diskutiert – passiert sei nichts. „Noch mehr kaputt gefahren“ worden sei die Straße in der Bauphase der Verlängerung der Linie 4 bis Falkenberg, erklärte Thiel. Da sorgten Umleitungsschilder dafür, dass schwere Lkw über die Lüninghauser Straße rollten, die Gewichtsbeschränkung wurde aufgehoben. Was die Anwohnerin so richtig auf die Palme brachte, war ein Vorstoß der Sozialdemokraten.

Dezernent Schauer legt Wirtschaftlichkeitsberechnung vor und genehmigt 1,5-Millionen-Kredit der Gemeinde

Die Schließung der Dorfschulen in Seebergen und Frankenburg zahlt sich für Lilienthal langfristig aus. Zu diesem Ergebnis kommt der Landkreis nach eigenen Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Daher hat die Kommunalaufsicht die Kredite für die Sanierung und Erweiterung der Grundschulen in Trupermoor und Worphausen genehmigt. 1,5 Millionen Euro hat die Gemeinde dafür eingeplant. Im nächsten Jahr sollen in Worphausen und Trupermoor Mensen für den Ganztagsbetrieb gebaut, Fahrstühle installiert und längst geplante Sanierungen vorgenommen werden.

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