Lilienthal/Worphausen. In den Kindergarten an der Worphauser Landstraße brachen in der Nacht auf Mittwoch unbekannte Täter ein. Laut Bericht der Polizei erbeuteten sie nach Aufhebeln eines Fensters etwas Bargeld aus den Räumen der Einrichtung. Das Polizeikommissariat Osterholz hat die Ermittlungen wegen schweren Diebstahls aufgenommen. Hinweise erbeten unter Telefon 04791/3070.

Quelle: Wümme-Zeitung, 26. November 2016

Sieben Jahre nach Zwangsabriss des Traditionslokals sind Wohnungen, Bungalows und Doppelhäuser geplant

Das alte Schild ist das Einzige, was vom Traditionslokal übrig geblieben ist. 1999 ging der Landgasthof in Flammen auf.Lilienthal. Nur das Schild steht noch, zwischen dunklen Holzbalken unter verwitterten Dachpfannen, deren rote Farbe einem schmutzigen Graubraun gewichen ist. "Landhotel Restaurant Dreyers Reeg" ist  da zu lesen. Das war einmal. Dreyers Reeg ist abgebrannt, 1999 schon. Zehn Jahre später verfügte der Landkreis den Zwangsabriss des Traditionslokals gegen den verzweifelten Widerstand des Eigentümers, der sich an die Hoffnung auf einen Wiederaufbau klammerte. Mit dem Bau eines Mehrfamilienhauses soll ein neues Kapitel beginnen. Die Baugenehmigung ist erteilt.

"Wir haben den Alleinauftrag, das Grundstück zu bebauen und zu vermarkten", sagt Patricia Bayer, Projektleiterin bei der Garant Bau GmbH in Bad Zwischenahn. Im vorderen Bereich ist ein Mehrfamilienhaus mit barrierefreien seniorengerechten Wohnungen geplant. Sechs bis acht Eigentumswohnungen sollen es werden, mit Wohnflächen von 60 bis 80 Quadratmetern. "Wir verkaufen ab sofort", sagt Patricia Bayer. "Wir bauen erst, wenn die Leute gekauft haben." Es könnte dann sofort losgehen, betont Bayer. Die Baugenehmigung ist erteilt, das bestätigt der Landkreis.

Jürgen Ludwigs wurde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Die von Bundespräsident Joachim Gauck auf Vorschlag von Axel Miesner verliehene „Bundesverdienstmedaille“ wurde am Dienstagabend von Landrat Bernd Lütjen im Rahmen einer Feierstunde auf dem Lilienhof an „unseren“ Jürgen Ludwigs ausgehändigt. Damit wurde seine umfangreiche und jahrzehntelange Arbeit für unsere Heimat und die plattdeutsche Sprache gewürdigt.

Jürgen Ludwigs hat sich über Jahrzehnte um die Heimatpflege und Förderung des Heimatgedankens verdient gemacht. Über die Ahnenforschung seiner Familie gewann er auch den Zugang zu den Archiven, kam so zur Heimatgeschichte sowie zur Geschichte der Dörfer im Teufelsmoor. Er hat mehrere umfangreiche Chroniken über die Dörfer im Teufelsmoor, die im Rahmen der Moorkolonisation gegründet wurden, geschrieben und hat diese selbst herausgegeben. Aktuell hat  Herr Ludwigs eine Chronik über den Ortsteil Worphausen der Gemeinde Lilienthal verfasst. Über mehrere Jahre hat er an dem Werk gearbeitet und dieses mit umfangreichem Bildmaterial und Chroniken über viele Höfe versehen. Ergänzt wurde diese Arbeit durch unzählige Festreden anlässlich von Dorfjubiläen in den „Teufelsmoordörfern“. 

Jan Reiners hat den Bahnhof Worphausen erreicht / Auf dem Rückweg rückwärts

Vom ehemaligen Bahndamm an der Falkenberger Landstraße, auf dem jetzt Bäume stehen, ist nicht mehr viel zu sehenLilienthal. Bevor die Kleinbahn Bremen-Tarmstedt, besser bekannt als Jan  Reiners, nach dreiwöchiger Pause auf ihrer Reise den Bahnhof Worphausen erreicht, müssen wir uns noch ein wenig in Falkenberg aufhalten. Gerade hat der Zug die Haltestelle Trupermoor verlassen, die nach der Gründung der Bahn im Jahr 1900 nur ein Jahr lang bestanden hatte und 1948 an der Kreuzung des heutigen Ahornwegs mit dem Birkenweg nördlich der Trupermoorer Landstraße wiederbelebt wurde. Sie bestand allerdings nur aus einem Bahnsteig. Kurz dahinter wurde zum dritten Male die Falkenberger Landstraße  überquert, etwa auf halber Strecke zwischen den Einmündungen des Birkenwegs und der 1. Landwehr. Ungefähr 250 Meter weiter südlich, aber noch von der Ortsmitte gesehen jenseits des Falkenberger Kreuzes, wohnt Johann Lindemann in seinem Elternhaus direkt an der Falkenberger Landstraße. Der 84-Jährige kann sich noch gut an die Zeiten mit der Kleinbahn erinnern.

Lions-Club verleiht Schroeter-Preis an den Verein De oll‘n Handwarkers ut Worphausen un annere Dörper

Johannes Rehder-Plümpe (links) nahm den diesjährigen Schroeter-Preis von Reinhard Nolte entgegen. (Sabine von der Decken) Lilienthal. Damit sind nun auch sie Teil einer Reihe verdienter Lilienthaler, Grasberger und Worpsweder Bürger. Denn mit dem Schroeter-Preis, der vom Lions-Club Lilienthal verliehen wurde, befindet sich der Verein De oll'n Handwarkers ut Worphusen un annere Dörper in bester Gesellschaft. Zum 18. Mal wurde der mit 1000 Euro dotierte und 1998 zum ersten Mal ausgelobte Preis in diesem Jahr vergeben. In der „guten Stube“ des Handwerkermuseums auf dem Lilienhof in Worphausen überreichte Reinhard Nolte, Präsident des Lions-Club Lilienthal, den Schroeter-Preis an Johannes Rehder-Plümpe, zweiter Vorsitzender der Oll'n Handwarkers.

Einstimmig war der Beschluss der 30 Mitglieder des Lilienthaler Lions-Clubs, als es um die Preiswürdigkeit der Handwarkers ging. Man war sich durchweg einig, dass der Verein mit seinem Wirken und seinen Verdiensten um den Ort dem Lilienthaler Amtmann Johann Hieronymus Schroeter in bester Tradition folge.

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