Verändertes Kundenverhalten und veränderte Rahmenbedingungen sind die Ursache, dass die Kreissparkasse die Filiale Worphausen einst schloss und nun auch den Geldautomaten stilllegte. 

Wie der Vorstand der Kreissparkasse Osterholz nun mitteilt, wird ab dem 1. November 2016 das „SparkassenMobil“ immer Dienstags von 15:50 Uhr bis 16:20 Uhr an der Worphauser Landstr. 45 halt machen und mit dem Service „vom Geldautomaten bis zur individuellen Beratung“ zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen über das „SparkassenMobil“ sind der Homepage der Kreissparkasse Osterholz zu entnehmen: https://www.kreissparkasse-osterholz.de/de/home/service/SparkassenMobil.html?n=true&stref=hnav

 

Falkenberg: Sperrung an Baustelle

Lilienthal. Auf zum Teil weite Umwege müssen sich Verkehrsteilnehmer im Bereich Falkenberger Kreuz von Freitag bis Dienstagnachmittag einstellen. Wie der technische Angestellte im Bauamt, Stephan Ide, mitteilt, wird die Falkenberger Landstraße kurz hinter dem Straßenbahnkreisel bis zum Birkenweg ab Freitag gegen 13 Uhr, „direkt nach dem letzten Schulbus“  wegen Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet Falkenberger Vieth voll gesperrt. Dort wird eine Zufahrt hergestellt, dabei werden auch der Kanal und sonstige Versorgungsleitungen verlegt. Für Autofahrer, die aus Lilienthal kommend in Richtung Worpswede wollen, ist eine Umleitung über die Trupermoorer Landstraße, Kleinmoor und Frankenburg über die Lüninghauser Straße ausgeschildert. Autofahrer aus Tarmstedt und Grasberg mit Ziel Lilienthal sollten an der Ecke Worphauser Landstraße statt nach links nach rechts abbiegen und sich dem Ort ebenfalls über die Lüninghauser Straße, Frankenburg und Kleinmoor nähern.

Straße wird halbseitig gesperrt

Lilienthal. Die freie Strecke zwischen Lüninghausen und Frankenburg ist von Grund auf saniert worden, und die Haltestellen für die Schulbusse sind fertig. Doch abgeschlossen ist die Sanierung der Lüninghauser Straße damit noch nicht. Was fehlt, ist die Reparatur von ramponierten Streifen der Straße in den besiedelten Bereichen. Das bestätigt Stephen Riemenschneider, Fachbereichsleiter für Baudienste im Rathaus.

"Wir haben erstmal mit dem Ausbau der freien Strecke und mit den Bushaltestellen angefangen", sagt Riemenschneider der Redaktion der Wümme-Zeitung. Im Herbst geht es mit der Ausbesserung von maroden Streifen der viel befahrenen Gemeindestraße weiter. "Die Ausschreibung läuft, wir gehen davon aus, dass die Baumaßnahmen nach den Herbstferien erfolgen", erklärt Riemenschneider. 

Während der Bauarbeiten wird die Lüninghauser Straße halbseitig gesperrt. "Wir wollen damit noch in diesem Jahr fertig werden", betont der Fachbereichsleiter im Lilienthaler Rathaus. Mit dem vom Rat bewilligten Geld wird die Gemeinde nach seinen Worten wohl auskommen. Wie berichtet stehen für die Sanierung der Lüninghauser Straßen insgesamt 450.000 Euro zur Verfügung.

Quelle: Wümme-Zeitung, 16. September 2016

Lilienthal. Die Schulbusse sorgen für Ärger in der Querreihe. Anlieger fürchten, dass die schmale Asphaltstraße in Worphausen durch die schweren Busse kaputt gefahren wird. "Das ist doch ein Unding", schimpft Pascal Holz, der seinen Agrarservice-Betrieb in der Querreihe führt und die Schulbusse morgens und mittags vorbeirollen sieht. Bis zu achtmal am Tag passiere das, trotz der Gewichtsbeschränkung auf fünf Tonnen. "Das hält die Querreihe nicht mehr lange aus." Stephen Riemenschneider, Fachbereichsleiter für Baudienste im Rathaus, hält die Sorgen der Anlieger für unbegründet.

Aus Sicherheitsgründen fahren die Busse seit Beginn des Schuljahres den Schlenker über die Querreihe und den Kiefernweg, um dann vor der Grundschule Worphausen zu halten und nicht auf der gegenüber liegenden Seite der Lüninghauser Straße. So soll verhindert werden, dass die Schulkinder aus dem Bus springen und dann über die verkehrsreiche  Straße laufen. Seit der Schließung der Grundschule Frankenburg in diesem Sommer werden nicht nur die Frankenburger Kinder, sondern auch die Jungen und Mädchen aus Kleinmoor, Oberende und Wührden, Mittelbauer und Niederende nach Worphausen gefahren.

Fahrzeug touchiert und gegen Hauswand geknallt: Geldstrafe und Fahrverbot für Lilienthaler

Lilienthal/Osterholz-Scharmbeck. „Ich bin damit einverstanden. Ich komme da noch gut weg. Das ist 'ne Menge Geld, aber ich hab's verdient.“ So kommentierte ein 51-jähriger Lilienthaler das Urteil des Osterholzer Amtsgerichts. 45 Tagessätze zu je 40 Euro, 1800 Euro also, muss er blechen. Dazu kommen drei Monate  Fahrverbot. Der Lilienthaler hatte Anfang Mai zwischen Worpswede und Lilienthal einen Unfall auf der Worphauser Landstraße verursacht.

Im Einmündungsbereich der Moorender Straße überholte er trotz Überholverbots mit erhöhter Geschwindigkeit ein anderes Auto. Dabei fuhr er das Fahrzeug an und prallte dann gegen eine Hauswand. Der Sachschaden belief sich auf 25.000 Euro. „Was hat Sie da geritten?“, fragte der Strafrichter den Familienvater. „Es gibt keinen Grund“, antwortete der. „Meine Tochter stand vor der Tür und wartete, dass ich mit meinem Sohn nach Hause komme“, versuchte er seine Eile zu erklären. „Und warum haben Sie nach der Kollision noch einmal aufs Gas gedrückt“, wollte der Richter wissen. Er habe sich einfach erschreckt, lautete die Antwort. „Ich bin froh, dass nichts passiert ist und nur das Auto Schrott ist.“

Die Staatsanwältin warf dem Angeklagten „ein grob verkehrswidriges und rücksichtsloses“ Fahrverhalten vor. Er habe Leib und Leben von anderen Menschen riskiert. Sie ging von Vorsatz aus und forderte 45 Tagessätze zu je 50 Euro samt Fahrverbot. Zugute kam dem Lilienthaler, dass im Strafregister-Auszug und im Verkehrs-Zentral-Register keine Eintragungen standen. „Man sieht Ihnen an, dass Sie kein Raser sind. Sie haben die Verkehrssituation falsch eingeschätzt“, erklärte der Richter. „Sie haben zwei, drei Schutzengel gehabt.“

Quelle: Wümme-Zeitung, 14. September 2016

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