Worphauser Viertklässler erkunden auf ihrer Klassenfahrt Hannover und berichten den Mitschülern

Lilienthal-Worphausen. "Ab und zu präsentieren einige etwas für alle", begrüßte Schulleiter Michael Krull die Mädchen und Jungen der Klassen eins bis vier der Grundschule Worphausen, die sich an diesem Vormittag zusammen mit ihren Lehrern in der Aula versammelt hatten. Im Anschluss an diese Begrüßung begann ein kleines Programm, bei dem Lieder gesungen und ein Puppenspiel aufgeführt wurde. Außerdem berichteten die Viertklässler von ihrer Klassenfahrt nach Hannover.

 

Zu Beginn des neuen Schuljahres hatten sich die Klassen 4a und 4b zusammen mit der Klassenlehrerin der 4b, Nina Josweg, der Lehramtskandidatin Corinna Kuhr und dem Schulleiter Michael Krull auf den Weg nach Hannover gemacht. Von Montag bis Freitag übernachteten sie dort im Naturfreundehaus und hatten ein volles Programm, mit dem sie die Landeshauptstadt in alle Richtungen erkundeten. Sie besuchten genauso das Rathaus, fuhren dort auf die Kuppel, von der man einen schönen Blick über die ganze Stadt hat, wie auch das dortige große Landesmuseum, in dem unter anderem die unterschiedlichen Landschaftsformen der Region erläutert werden. Die Worphauser Grundschüler waren während der Klassenfahrt im Wilhelm-Busch-Museum, erkundeten die Herrenhäuser Gärten, fuhren mit dem Boot auf dem Maschsee und verbrachten einen ganzen Tag im Zoo.

In den fünf September-Tagen haben sie vieles erlebt, an dem sie ihre Mitschüler nun in einem Bildvortrag teilhaben ließen. Aus der Fülle an Aufnahmen, die während der Fahrt gemacht worden waren, waren für den Vortrag nun einige ausgewählt worden, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a abwechselnd für die anderen kommentierten. Jedes Kind hatte sich dabei seinen Beitrag selbst überlegt und auf diese Weise setzte sich eine abwechslungsreiche Beschreibung der Fahrt aus vielen Perspektiven zusammen.

Dabei war zum Beispiel zu erfahren, dass es, wenn die U-Bahn "unter der Erde fährt am besten ist, weil draußen alles schwarz ist und es im Bauch kribbelt". Oder auch, dass der Fahrstuhl auf die Kuppel des Rathauses schräg fährt. In der Grotte mit den bunten Figuren der Künstlerin Niki de St. Phalle haben sich die Frauen früher abgekühlt, erläuterte ein Schüler weiter. Seine Mitschülerin berichtete begeistert von der Bootsfahrt auf dem Sambesi, der im Zoo Hannover nachgebildet ist. Überhaupt scheint der dortige Zoo die Kinder sehr beeindruckt zu haben. So waren besonders viele Bilder von den Tieren zu sehen - vom Elefantenbaby bis zur riesigen Giraffen, die aus der Nähe nur mit ihrem Hals auf das Foto passte.

Auch über den weiteren Tagesablauf erfuhren die Mitschüler einiges. So haben die Viertklässler abends gespielt oder gegrillt und auch einmal eine Nachtwanderung unternommen. Und vor dem Schlafengehen wurde auch an das Zähneputzen gedacht und im Bild dokumentiert.

Alles in allem vermittelten die Kinder mit ihrem lebendigen Vortrag den Eindruck einer munteren Klassenfahrt, bei der die Mädchen und Jungen Hannover kennen gelernt und noch einiges mehr gelernt und zudem jede Menge Spaß gehabt hatten. So dass das Zuhören den Mitschülern in der Aula sicherlich Lust machte auf die eigene nächste Klassenfahrt - natürlich in die Leine-Stadt.

Quelle: Wümme Zeitung, 23. Oktober 2007 

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