Niels-Stensen-Haus: Transfergesellschaft beendet Arbeit

Lilienthal-Worphausen. Vor rund einem Jahr hat das Bistum Hildesheim als Träger die katholische Erwachsenenbildungsstätte Niels-Stensen-Haus an der Worphauser Landstraße aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Mit der Personalabteilung des Bistums wurden seinerzeit Regelungen für 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen. Im Zuge der Schließung vor einem Jahr wechselten fünf Mitarbeiter des Niels-Stensen-Hauses in die Altersteilzeit und zwei in den Ruhestand. Anderen wurde ein Arbeitsplatz in einer kirchlichen Einrichtung in Lingen angeboten.

 

Der ausgehandelte Sozialplan sah Abfindungen, Qualifizierungsmaßnahmen und die Gründung einer Transfergesellschaft vor. Zehn der verbliebenen Mitarbeiterinnen wechselten für die Dauer eines Jahres in die eigens gegründete Gesellschaft. Dort standen Themen wie Bewerbungstraining, berufliche Zielsetzung und Selbstvermarktungsstrategien sowie die Entwicklung eines Berufswegeplans auf dem Programm. Fast alle Mitarbeiterinnen seien in ein neues Arbeitsverhältnis vermittelt worden, stellte Kristine Harjes von der Transfergesellschaft FAA Bildungsgesellschaft Nord fest.

Neun der zehn Teilnehmerinnen, darunter Dozentinnen und Verwaltungskräfte, hätten Arbeitsverträge bei neuen Arbeitgebern unterschrieben, einige davon beim neuen Eigentümer des Niels-Stensen-Hauses, der anthroposophisch orientierten Stiftung Leben und Arbeiten aus Ottersberg.

Quelle: Wümme Zeitung, 6. November 2008 

Diese Internetseite verwendet an mehreren Stellen sogenannte Cookies. Sie dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Die meisten der von uns verwendeten Cookies sind sogenannte „Session-Cookies“. Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie Sie sie löschen können erfahren Sie in unseren Datenschutzerklärungen.

  Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.
EU Cookie Directive Module Information