Verdammt nochmal, wer macht so etwas?

Traurig hält Astrid K. (50) ein Holzkreuz in den Händen. Es soll an ihren tödlich verunglückten Sohn Daniel († 26) erinnern.
Doch Unbekannte reißen das Kreuz immer wieder heraus, schänden die Gedenkstätte an der Lüninghauser Straße in Worphausen.
Der Straßenwärter war 2009 auf der Landstraße unterwegs. In einer Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab, krachte mit seinem Renault gegen einen Baum. Daniel war auf der Stelle tot.
Zur Erinnerung und als Trauerstätte für Familie und Freunde stellte seine Mutter ein Holzkreuz auf. Astrid K.: „Aber Unbekannte reißen das Kreuz immer wieder heraus, schon viermal musste ich es erneuern.“
Das letzte Mal hat sie es sogar einbetoniert. Doch auch das nützte nichts. Kurz über dem Boden wurde es abgesägt und einen Hang hinuntergeworfen. Auch die Figuren und Kerzen wurden weggeschmissen.
Daniels Mutter kämpft mit den Tränen, als sie sagt: „Es zerreißt mir das Herz, wer macht so etwas? Wir wollen doch nur still seiner gedenken.“
Entlang der Lüninghauser Straße stehen etliche Gedenkkreuze, es ist eine gefährliche Strecke. Doch laut Polizei ist Daniels Kreuz das einzige, das seit Jahren geschändet wird.
Astrid K.: „Derjenige sollte sich was schämen. Einer Mutter, die ihr Kind verloren hat, auf so miese und hinterhältige Art so viel Schmerz zuzufügen.“
Inzwischen hat sie bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Quelle: Bild-Zeitung, 18. Dezember 2013

Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte direkt bei der Polizei Lilienthal Tel.: 04298 92000

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