Worphausen. Am Sonnabend kam es kurz vor Mitternacht zu einem schweren Unfall an der Einmündung der Wörpedorfer Straße (L133) in die Worphauser Landstraße (L 153). Ein 50-jähriger Autofahrer übersah den Wagen eines bevorrechtigten 56-Jährigen, der die L153 Richtung Worpswede befuhr. Bei dem Zusammenstoß wurde dessen Auto gegen einen Baum geschleudert. Die 17-jährige Beifahrerin wurde eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Grasberg aus dem zertrümmerten Auto befreit werden. Sie und der Fahrer, der leichtere Verletzungen davontrug, wurden in das Klinikum Bremen-Mitte gebracht. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.

Quelle: Wümme-Zeitung, 23. Dezember 2013

Verdammt nochmal, wer macht so etwas?

Traurig hält Astrid K. (50) ein Holzkreuz in den Händen. Es soll an ihren tödlich verunglückten Sohn Daniel († 26) erinnern.
Doch Unbekannte reißen das Kreuz immer wieder heraus, schänden die Gedenkstätte an der Lüninghauser Straße in Worphausen.
Der Straßenwärter war 2009 auf der Landstraße unterwegs. In einer Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab, krachte mit seinem Renault gegen einen Baum. Daniel war auf der Stelle tot.
Zur Erinnerung und als Trauerstätte für Familie und Freunde stellte seine Mutter ein Holzkreuz auf. Astrid K.: „Aber Unbekannte reißen das Kreuz immer wieder heraus, schon viermal musste ich es erneuern.“
Das letzte Mal hat sie es sogar einbetoniert. Doch auch das nützte nichts. Kurz über dem Boden wurde es abgesägt und einen Hang hinuntergeworfen. Auch die Figuren und Kerzen wurden weggeschmissen.
Daniels Mutter kämpft mit den Tränen, als sie sagt: „Es zerreißt mir das Herz, wer macht so etwas? Wir wollen doch nur still seiner gedenken.“
Entlang der Lüninghauser Straße stehen etliche Gedenkkreuze, es ist eine gefährliche Strecke. Doch laut Polizei ist Daniels Kreuz das einzige, das seit Jahren geschändet wird.
Astrid K.: „Derjenige sollte sich was schämen. Einer Mutter, die ihr Kind verloren hat, auf so miese und hinterhältige Art so viel Schmerz zuzufügen.“
Inzwischen hat sie bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Quelle: Bild-Zeitung, 18. Dezember 2013

Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte direkt bei der Polizei Lilienthal Tel.: 04298 92000

Der Lilienthaler Rat, inbesondere die SPD und Bündnis 90/Grüne, sehen vor, einige Schulstandorten in der Gemeinde Lilienthal aus Kostengründen zu schließen, da der Umbau zu der von der Bundesregierung inszenierten "Inklusion" den Kostenrahmen sprengen würde.
Betroffen davon wäre ebenfalls die Worphauser Grundschule nebst Turnhalle.

CDU und Querdenker fordern in emotionsgeladener Debatte Erhalt der Dorfschulen – und scheitern mit Antrag

Lilienthal. Nach einer emotionsgeladenen Debatte hat der Rat mit knapper Mehrheit für eine Untersuchung aller sechs Grundschulstandorte votiert. Danach soll entschieden werden, ob Schulen geschlossen werden oder nicht. Ein Antrag der CDU, auf die Untersuchung zu verzichten und alle Grundschulen zu erhalten, scheiterte, weil SPD und Grüne dagegen stimmten. In der Fragestunde warnten Eltern und Vereinsvertreter vor Schulschließungen.

Am Falkenberger Kreuz drohte Verkehrschaos

Lilienthal. In letzter Minute haben die Politiker den schon beschlossenen Ausbau der Lüninghauser Straße gestoppt – das Risiko von chaotischen Verkehrsverhältnissen mit langen Staus am Falkenberger Kreuz war zu hoch. Die Grünen und die Querdenker hatten ohnehin Bedenken gegen die Verbreiterung der Lüninghauser Straße, der 160 Bäume zum Opfer gefallen wären.

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