Seit gestern bringt das Anruflinientaxi Lüninghauser, Frankenburger und Kleinmoorer zur Endhaltestelle der Linie 4 in Falkenberg

Stefan Traub war der Erste, der gestern in Frankenburg ins Anruflinientaxi stieg. Der Professor nutzte die neue Verbindung für seinen Arbeitsweg zur Bremer Uni: Mit dem Taxi zum Falkenberger Kreisel, wo ein, zwei Minuten später die Linie 4 und die Regionalbusse 630 und 670 abfahren. Es geht auch anders. Gegen halb elf stiegen gut zwei Dutzend St. Jürgener vor Beckers Gasthaus ein, um sich zur Weihnachtsfeier im Trupermoorer Hotel Rohdenburg kutschieren zu lassen. Mit dabei war Horst Beiermann. Er gehört wie Traub und der frühere CDU-Ratsherr Heinz Hermann Schnaars zu den treibenden Kräften, die dafür gesorgt haben, dass die Bürger in Lüninghausen, Frankenburg und Kleinmoor jetzt einsteigen können, ohne einen Cent mehr zu bezahlen als alle anderen Lilienthaler Nutzer von Bussen und Bahnen.

Mit dem Anruflinientaxi haben die Lüninghauser, Frankenburger und Kleinmoorer jetzt einen besseren Anschluss an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). In Lüninghausen fahren die Taxis werktags von 5.37 bis 19.37 Uhr stündlich über den Kiefernweg, Lüningsee und Frankenburg nach Kleinmoor, wo sie bei Bedarf am Müllerweg und am Graspad halten. Weiter geht es über den Marienweg und den Weißdornweg in Trupermoor zum Falkenberger Kreisel. Dort startet das erste Anruflinientaxi um 6.53 Uhr in die Gegenrichtung. Das letzte Taxi fährt am Falkenberger Kreisel um 20.08 ab und erreicht Lüninghausen um 20.21 Uhr.

Allerdings müssen die Lüninghauser, Frankenburger und Kleinmoorer spätestens 45 Minuten vor Fahrtbeginn die Telefonnummer 0 42 08 / 23 32 wählen. So kann das Taxiunternehmen disponieren. Wartet in Frankenburg nur einer wie Stefan Traub, der Wissenschaftler, schickt die Firma Schaffert einen Pkw. Steht vor Beckers Gasthof eine Reisegesellschaft wie die zwei Dutzend Weihnachtsfeier-Besucher, dann kommt ein Bus. Die telefonische Bestellung hält die Kosten niedrig. Die Fahrt innerhalb von Lilienthal kostet 1,90 Euro, die Fahrt nach Bremen drei Euro. „Das haben wir durch unseren Druck und unsere Beharrlichkeit erreicht“, sagt Horst Beiermann. „Wir wünschen uns, dass das Angebot von vielen St. Jürgenern genutzt wird. Jetzt beginnt die zweijährige Erprobungsphase. Dann wird festgestellt, ob es sich gelohnt hat oder nicht. Wir wollen das Anruflinientaxi gerne behalten.“

Quelle: Wümme-Zeitung, 16. Dezember 2014

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