Neue Tragkraftspritze übergeben

Vom Redakteur
Peter Hanuschke

Lilienthal-Worphausen. Was nützt die beste Ausbildung, wenn sie im Ernstfall nicht zum Tragen kommen kann? Nichts. Die Feuerwehrfrauen und -männer der Ortswehr Worphausen standen für kurze Zeit vor diesem Problem: Sie waren (und sind) gut ausgebildet, aber ihr Können hätten sie nur bedingt zeigen können, weil ihre Tragkraftspritze im August defekt ausfiel - eine Reparatur hätte den Wert der 27 Jahre alten Tragkraftspritze bei weitem überstiegen, so Ortsbrandmeister Stefan Tietjen von der Worphauser Wehr.

 

Problem wurde schnell gelöst

Das Problem wurde aber schnell gelöst. Die Wehr bekam nach ein paar Wochen eine neue Tragkraftspritze. Politik und Verwaltung hatten nämlich umgehend reagiert - was zwar einfach nur plausibel sei, aber vor dem Hintergrund der schlechten Finanzlage der Gemeinde schon einen Kraftakt bedeutete, erinnerte Bürgermeisterin Monica Röhr bei der offiziellen Übergabe am Freitagabend.
Doch eine vernünftig ausgestattete Feuerwehr ist im Interesse aller. Monica Röhr: "Haushalt hin - Haushalt her. Was sein muss, muss sein." Sie hofft, dass die 9000 Euro teure Tragkraftspritze auch richtig zum Einsatz kommt - aber hoffentlich nur bei Übungen und Wettkämpfen.

Quelle: Wümme Zeitung, 25. November 2002

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