TSV Worphausen weihte seinen neuen Jugendraum ein

Von Mitarbeiter
Johannes Kessels

Lilienthal-Worphausen. Von den schrägen Wänden lächeln Britney Spears und Sarah herunter, die Girlanden an der Decke sind ganz sportlich mit Fußbällen bedruckt, und seine Treffsicherheit testen kann man auch. Im Vereinsheim des TSV Worphausen an der Querreihe wurde jetzt ein Jugendraum eingerichtet, und zur Einweihung kamen ungefähr 50 Kinder und Jugendliche von zehn bis 15 Jahren und natürlich auch ein ganzer Schwung Erwachsener, von denen viele bei den Ausbauarbeiten mitgeholfen hatten.

 

Die Idee dazu hatte Elke Geffken-Dreier, seit kurzem neu als stellvertretende Kassenwartin im Vereinsvorstand. Im Dezember vorigen Jahres begannen die Vereinsmitglieder unter der Leitung von Erwin Habelmann, den Dachboden ihres Vereinsheims auszubauen. Dazu war einige Arbeit nötig: In das Dach mussten Fenster eingesetzt werden, es mussten Heizkörper in den Raum, ein Fußboden verlegt und natürlich tapeziert werden. Die Gemeinde, die schon den Bau des Vereinsheims bezuschusst hatte, wurde diesmal nicht um Gelder angegangen, statt dessen trommelte Kassenwart Klaus Grotheer 20 Sponsoren zusammen. Als erstes wurden ein Billardtisch und eine Dartscheibe angeschafft, die bei der Eröffnung auch ständig in Gebrauch waren, und außerdem gibt es eine gestiftete kleine Stereo-Anlage.

Seit Jahren wird immer mal wieder in der Politik darüber diskutiert, ob in Worphausen ein Jugendtreff eröffnet werden soll. Geworden ist daraus bisher nichts, nur die Landjugend hat sich inzwischen einen Raum im Dorfgemeinschaftshaus einrichten können. Jetzt habe der TSV das Angebot mal erweitern wollen, erklärt Pressesprecherin Marianne Dittus. Allerdings ist der Jugendraum nur für Mitglieder des Vereins gedacht. Natürlich habe keiner etwas dagegen, wenn die Jugendlichen Freunde mitbrächten, die nicht Vereinsmitglied seien, so Dittus, aber ein offenes Angebot mit festen Öffnungszeiten könne der TSV sich nicht leisten. Dazu habe er keine Betreuer.

Vorerst macht Jugendleiter Ronald Miesner, der von Kassenwart Klaus Grotheer die Schlüssel in Empfang nahm, eine Einteilung. Die wird sich noch hauptsächlich an den Sparten des Vereins orientieren – ungefähr eine Stunde vor oder nach einem Training könnten die Jugendlichen in dem Raum verbringen, meinte Marianne Dittus. Ob und wie das Angebot erweitert werde, müsse sich später zeigen. Jedenfalls sucht der TSV noch weitere Sponsoren, damit noch ein Kickertisch und andere Spiel- und Sportgeräte für die Jugendlichen angeschafft werden können.

Nähere Informationen und Fotos unter www.tsvworphausen.de

Quelle: Wümme Zeitung, 27. August 2002

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