Elternrat reagiert auf Puschs Äußerungen zum Kindergarten

Lilienthal-Worphausen. "Wir bitten Sie, künftig durch Ihre Äußerungen keine unnötige Unruhe in unseren Kindergarten und Ort zu bringen."

Der Grund, weshalb CDU-Ratsherr Eugen Pusch diese Zeilen vom Elternrat der Kindertagesstätte Worphausen geschickt bekommen hat, waren seine Äußerungen im Sozialausschuss, dass es in Worphausen abwärts gehe und man überlegen müsse, "ob wir nächstes Jahr einen Laden dichtmachen müssen." Pusch meinte damit den Kindergarten. Von den 75 Plätzen sind derzeit acht nicht besetzt.

 

"Der Laden, den Sie zumachen wollen, ist ein gut funktionierender Kindergarten mit engagierten Erzieherinnen, Praktikantinnen und Eltern", heißt es in dem Brief weiter. Es gibt drei Gruppenräume à 50 Quadratmeter für jeweils 25 Kinder. Dadurch, dass acht Plätze für das kommende Jahr nicht besetzt seien - was sich erfahrungsgemäß sowieso noch ändere - würden den Kindern 20 Quadratzentimeter mehr Platz zur Verfügung stehen. "Diese Tatsache halten wir nicht für so bedenklich, dass deswegen gleich die Einrichtung geschlossen werden müsste." Und was sei überhaupt mit den 67 Worphauser Kindern, fragt der Elternrat der Kindertagesstätte.

"Dass es in Worphausen abwärts geht, können wir nicht bestätigen." Worphausen schneide im Entwicklungsgutachten der Gemeinde Lilienthal sogar besser ab als andere Ortsteile.

Das Originalschreiben lesen Sie hier: Brief an Ratsheer Eugen Pusch

Quelle: Wümme Zeitung, 18. Mai 2004

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