Ingeborg Ahner-Siese übergibt der Gemeinde ihre "Maler"-Skulptur

Lilienthal-Worphausen. Der Lilienthaler Bürgermeister Willy Hollatz war gemeinsam mit Kulturamtsleiterin Antke Bornemann erschienen, um der bekannten Worphauser Bildhauerin zu ihrem 82.Geburtstag mit einem Blumenstrauß zu gratulieren. Aber ein viel größeres Geschenk machte die Künstlerin den Bürgern der Gemeinde selbst. Offizielle Schenkungsurkunde Ingeborg Ahner-Siese übergab ihre Kunststein-Skulptur "Maler" mit einer Schenkungsurkunde nun offiziell der Gemeinde.

Der Text der Urkunde lautet: "Meine Kunststein-Skulptur ,Maler' (Entwurf 1988/89) - seit 1995 an der Worphauser Landstraße - schenke ich heute der Gemeinde Lilienthal und damit allen Bürgern, die sich für die Erhaltung an diesem Ort mit Worten und Taten eingesetzt haben. Ingeborg Ahner-Siese Lilienthal-Worphausen, am 5. Dezember 2005. Der Bürgermeister bedankte sich im Namen aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und aller Bürger für dieses Geschenk. Er meinte, dass Schenken auch eine Verpflichtung bedeutet, der die Gemeinde gern nachkommen wolle. In einer ergänzenden Vereinbarung erklärte er sich bereit, fürsorglich und schonend mit dem Kunstwerk umzugehen und keinerlei Veränderungen daran vorzunehmen. Die Skulptur, die seit zehn Jahren die vorbeifahrenden Auto- und Radfahrer an der Landstraße nach Worphausen grüßt und erfreut, war kürzlich fahrlässig beschädigt worden. Aber der Lilienthaler Kunstverein und der Worpsweder Künstler Uwe Häßler hatten eine sachgerechte Restaurierung ermöglicht. Die WÜMME-ZEITUNG hatte ihre Leser gefragt, ob sie den derzeitigen Standort befürworten oder einen anderen empfehlen. Ein überwältigendes Votum war für den jetzigen Standort ausgefallen. Und so war die Skulptur am 20. Oktober neu aufgestellt worden. Der Worphauser Schlosser-und Schmiedemeister Jörg Behrendt hatte auch eine stabilere Staffelei angefertigt. Nun sieht der Maler, der im Rahmen eines Bildhauersymposiums 1988 im Rahmen des 100. Geburtstags der Künstlerkolonie Worpswede geschaffen wurde, wieder kreativ und verträumt in die weite Landschaft. Und noch eine Überraschung hatte Frau Ahner-Siese aufzubieten. Gemeinsam mit ihre Tochter Susanne Ahner, die als Bildhauerin in Berlin tätig ist, hat sie ein umfangreiches, bebildertes Buch konzipiert, das ihr ganzes künstlerisches Schaffen unter dem Titel "Skulpturen im öffentlichen Raum" dokumentiert. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über ihr 60jähriges künstlerisches Schaffen als Bildhauerin. In Kürze ist das Buch, das sich auch ausgezeichnet als Weihnachtsgeschenk eignet, beim Lilienthaler Verkehrsamt und in den örtlichen Buchhandlungen zum Preis von 20 Euro erhältlich.

Quelle: Wümme Zeitung, 7. Dezember 2005 

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