Kindergarten überrascht nach dem Laternelaufen Mitglieder des Freundeskreises

Lilienthal-Worphausen. In dem erst kürzlich zum Sieger des Dorfwettbewerbs auf Kreisebene gekürten Ortsteil Worphausen erhellten unzählige Sprösslinge und ihre Eltern des Kindergartens den Weg mit ihren selbst gebastelten Laternen. Allen voran fuhr die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen, die auch das Schlusslicht bildeten. Die Kleinen und Großen pausierten insgesamt fünf Mal und sangen ihre Lieder. Dazu begleitete Cornelia Böschen, dessen Kind den Kindergarten besucht, auf dem Akkordeon. In der Zwischenzeit hatten die Leiterin Ute Brettschneider sowie eine Kollegin am Zaun und an den Bäumen Laternen angebracht, die den Weg zum hinteren Kindergartengelände weisen sollten.

Dort steckten in der Mitte der großen Sandkiste ein paar Fackeln und sorgten zudem für weitere Lichtquellen.Auf dem umgestalteten Außengelände stimmte Ute Brettschneider dann das Lied "Laterne, Laterne, brenn mir nicht auf" an, bevor sie eine Dankesrede an die "fleißigen Eltern aus dem Freundeskreis des Kindergartens Worphausen" hielt. Seit vier Jahren kümmert sich dieser unter dem Vorsitz von Erika Simon um diverse Anschaffungen und Umgestaltungen. Auf Grund der wachsenden Einwohnerzahl des Ortsteils musste das Gebäude vergrößert werden. In dem neuen Trakt hatten ehrenamtliche Helfer einen Ruheraum namens "Snoezelen" geschaffen. Finanziert wurde das Ganze aus Spenden und Mitgliederbeiträgen.Verschiedene AktionenAuch der Außenbereich der Anlage wuchs in den vergangenen Jahren. Die Eltern starteten verschiedene Aktionen, um die Kasse zu füllen. Sie planten einen Naturkindergarten, in dem alle Sinne angesprochen werden sollen und setzten ihre Idee dann auch in die Tat um. Eine Rutsche bekam an einem kleinen Hügel ihren neuen Platz. Der alte Kletterturm wurde um ein Kletternetz erweitert und erhielt an der Seite die sehr beliebte "Feuerwehrrutschstange". Zum absoluten Highlight wurde auch die neu geschlagene Pumpe, deren Wasser über ein steinernes Flussbett fließt und damit zum Matschen und Spielen einlädt. Neue Büsche sind im angrenzenden Bereich geplant, die in den warmen Monaten zum Versteckspiel gut geeignet sind.Laternen gebasteltDie Erzieherinnen des Kindergartens hatten lange überlegt, wie sie sich bei den insgesamt 21 Helfern bedanken könnten. So kam der Gedanke auf, mit den Kindern eine Laterne zu basteln, die als herbstliches Accessoire in jedem Elternhaus sicherlich einen besonderen Platz einnehmen werde, so Brettschneider. Die Leiterin bat alle Beteiligten namentlich nach vorne, bedankte sich für deren unermüdlichen Einsatz und überreichte die Geschenke. Am Ende konnten sich die Anwesenden an Bockwurst, Spekulatius und Getränken wie Glühwein oder Wintertee stärken.

 

Quelle: Wümme Zeitung, 12. November 2005 

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