Gelbe Füße markieren Gefahrenstellen / Straßenverkehr fordert Aufmerksamkeit der Erstklässler

Lilienthal-Worphausen. Farbige Fußspuren markieren fortan den Schulweg für die Erstklässler. Der Präventionsbeauftragte der Polizei Harald Feder zog mit den Grundschülern los, um an kritischen Stellen gelbe FüRe auF das Pflaster zu sprühen. Den Kindern soll an besonders qefährlichen Stellen in Erinnerung gerufen werden, wie sie sich zu verhatten haben.
„Die Aktion Gelbe Füße gibt es schon lange in Niedersachsen”, erklärt Feder. Sie lasse sich sehr gut in Unterichtssvorhaben wie den Emptang der Erstklässler einbinden, teilt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit. Dritt- und Viertklässlern seien die Punkte meist bekannt wo erhöhte Aufinerksamkeit geboten ist.

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Präventionsbeauftragter Harald Feder sprüht gelbe Füße an die Stellen, wo Erstklässler auf ihrem Schulweg ganz besonders aufpassen müssen. Vor allem Einmündungen und Kreuzungen sind kritische Punkte, an denen auch Autofahrer sehr vorsichtig sein müssen.


Aus terminlichen Gründen habe es nicht eher geklappt, „Aber besser spät als nie”, finden auch Angela Schulz vom Schulelternrat und Angelika Berg vom Schulverein. Mit Lehrerin Rosemarie Niegel haben sie die Aktion im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Schulwegsicherung initiiert. Die AG wurde vor einem Jahr gegründet und verfolgt das Ziel, dass sich die Kinder sicher im Straßenverkehr bewegen.
„Wir bieten das allen Schulen an, die Gefahrenpunkle zu markieren”, erzählt der Präventionsbeauftragte. Im Vorfeld habe er schon mit den Eltern gesprochen. Sinnvoll ist ein Schulwegplan. Darin sind sowohl gefährliche Stellen wie auch gefahrenreduzierte Wege ausgezeichnet. Die Erstellung kostet ein bisschen Zeit. Der Aufwand halte sich aber in Grenzen mit der Unterstützung von Experten, berichtet das Ministerium. Beteiligt werden sollten Polizei, Straßverkehrsbehörde und Schulamt, Lehrkräfte und Familien.
Mit Hilfe von Unfallanalysen, Familienbefragung, Vrrhaltensbeobachtung und Ortsbesichtigung lassen sich Gefahrenpunkte ermitteln und günstige Stellen, die zur Straßenüberquerung geeignet sind. Geachtet werden solle auf Sichthindernisse wie Hecken oder Mauern. Ein Zebrastreifen sollte übrigens mit Vorsicht genossen werden. Ein Fußgänger darf sich nicht darauf verlassen, dass Autos, Motorräder und LKW angepasst fahren würden.
Mit großen Augen verfolgten die 32 Erstklässler jedenfalls aufmerksam, wie Harald Feder die Markierunqen auf den Schulweq sprühte. „Zwei Füße nebeneinander heißt stehenbleiben”, erklärte der Polizist den Schülern. Vor allem an Einfahrten und Kreuzungen gilt es aufzupassen. Schnell übersieht ein Autofahrer mal ein Kind.
Das sei sogar schon vorgekommen in der Nähe der Schule, wenn auch keine ernsten Veletzungen entstanden seine. Ines Bachmann betreut die Klasse 1b. „Ich finde das total wichtig”, meint dle pädagogische Mitarbeiterin. Sabine Wessel, Klassenlehrerin der 1a, nickt zustimmend.
Ein Paar Punkte gebe es noch, die sie gerne ändern würden, meinen Schulz und Berg. Am Herzen liegen ihnen weitere Hinterweise auf die Anfänger im Straßenverkehr für die Autofahrer im Umkreis der Grundschule. Der Ausbau eines Fahrradweges habe schon sehr gut und vor allem unbürokratisch geklappt. So solle es weitergehen.

Quelle: Wümme Zeitung, 17. November 2006 

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