Referendarin schreibt und komponiert Musical für Dritt- und Viertklässler / Schüler haben seit den Sommerferien geübt

Lilienthal-Worphausen. "Es war einmal ein uralter Wald, ganz am Rande unserer Welt, um den sich viele seltsame Geschichten und Gerüchte rankten. Er soll durch einen mächtigen Hexenzauber entstanden sein." So beginnt das Musical, das jetzt in der Grundschule Worphausen aufgeführt wurde und viel Beifall fand.

 

Die Erzähler Filippo und Florentine, dargestellt von Paul Wedemeyer und Maren Schwarz, führen durch das Musical und berichten über den Hexenwald und seine Bewohner. Dass dort eine Menge abenteuerliche Dinge passieren, müssen die beiden Kinder Lisa und Lena, alias Alicia Lindenau und Janina Wischhusen, schnell feststellen.

Gleich zu Beginn wird Lena von bösen Hexen entführt. Lisa will ihrer Freundin helfen und macht sich auf die Suche nach starken Verbündeten. Ein paar Feuersteine bieten ihre Hilfe an. Allerdings bekommen sie schon beim singen ihres Schlachtrufes Muskelkater, weil sie sich die letzten 300 Jahre nicht bewegt haben.

Mit dem Feenprinz Tassilo, gespielt von Simon Marx, macht sich Lisa auf den Weg zur dunkelsten Stelle des Waldes. Dort machen sie die Bekanntschaft mit dem drolligen Fabelwesen Tamin alias Max Sanft. Doch auch Tamin kann nicht weiterhelfen.

Mit einer List und einer Verkleidung schaffen es die drei schließlich, die bösen Hexen zu überwinden und Lena zu befreien. Da die Hexen versprechen, nie mehr etwas Böses zu tun, kehrt mit dem Abschiedslied auch endlich wieder Friede im Hexenwald ein. Lena und Lisa haben viele neue Freunde gefunden und können zusammen in ihre eigene Welt zurückkehren.

Seit dem Sommer geprobt

Seit den Sommerferien hatten die 17 Dritt- und Viertklässler der Musical AG sich auf ihren großen Auftritt vorbereitet. Für Idee und Umsetzung ist Lehramtsanwärterin Kristina Jüttner verantwortlich. Die 26-Jährige hat neben der Musik auch die Texte geschrieben, das Bühnenbild entworfen, die Regie geführt und die jungen Darsteller geschminkt.

Das wichtigste sei ihr, dass die Kinder Spaß hätten, erzählt Jüttner. "Die Schüler haben das ganz toll gemacht und richtig gutes Theater gespielt", freut sie sich. Als angehende Musiklehrerin sei es ihr nicht schwer gefallen, die Lieder zum Musical zu komponieren. Damit sich die Darsteller besser mit ihren Rollen identifizieren konnten, haben sie sogar richtige Biografien von ihren Charakteren geschrieben und ein Bild von den Figuren gemalt.

Von Schulleiter Michael Krull gibt es nur lobende Worte. "Das hat mich umgehauen", bekennt er begeistert. Mit so einem tollen Ergebnis habe keiner gerechnet. Auch die Atmosphäre bei der Aufführung sei toll gewesen und richtig unter die Haut gegangen. Krull: "Das war so klasse, ein wunderschönes Geschenk."

Quelle: Wümme Zeitung, 28. Dezember 2006 

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